guys ‘n’ girls
Was hat man gestaunt bei «Qi», der letzten Revue im Berliner Friedrichstadtpalast. Nicht zuletzt darüber, wie sehr man sich selbst hat mitreißen lassen von diesem Strudel aus Show-tanz, Girlsreihen, Akrobatik, Zauberei, Opulenz und Kitsch. Jetzt sollte alles noch viel besser und aufregender werden, in der zweiten, unter Leitung des neuen Intendanten Berndt Schmidt produzierten Show: «Yma». Acht Millionen Euro hat das Ganze gekostet, so viel wie keine Show zuvor. Acht Choreografen waren beteiligt, auch das hat es bislang nicht gegeben.
Aber selbst bei Glitzerrevuen geht es nicht ums Geld allein. Wenn nicht alles glänzt, liegt es durchaus auch an den Tanznummern, denen sehr viel mehr Raum gegeben wurde als in der letzten Show. Eine große Chance für das Ballett des Friedrichstadtpalasts. Ungeheuer aufregend sei es für sie gewesen, mit so vielen Choreografen arbeiten zu können, sagt Ballettdirektorin Alexandra Georgieva. Zwei oder drei, maximal vier Choreografen sind üblich in Shows in der Größenordnung, wie sie der Friedrichstadtpalast präsentiert. Lebensnotwendig für eine Revue, so Alexandra Georgieva, seien die unterschiedlichen Handschriften. «Eine Revue ist eine Parade von ...
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