Goodbye, Merce
«It’s finally happened. Like John, Merce went out during a fierce thunderstorm on a humid day. The company opened up the studio to the wider family of several hundred former staff, and all day long there was a procession of people coming through. All day I’ve felt enveloped in a substance like honey or corn syrup. I can’t believe how many people I met through Merce. And how his spirit – fox-like, cunning, a lover of laughter and provocation – seeped into so many around him. It takes my breath away.»
Der Mann, der diese Zeilen einen Tag nach Merce Cunninghams Tod am 27.
Juli verschickte, ist Alan Good, Tänzer bei der Merce Cunningham Dance Company von 1978 an bis zum Beginn der 1990er Jahre. Er beschreibt deutlich die Gefühle, wie sie wahrscheinlich viele andere teilten angesichts des Todes des Neunzigjährigen. Auch wenn man nach seinem letzten Geburtstag am 16. April damit rechnen konnte, dass Cunningham nicht mehr allzu lange zu leben hatte, kam der Tod unerwartet und hinterlässt, zumal bei einem Künstler seines Formats, die Hinterbliebenen ratlos und verwirrt. Auch wenn er im Gegensatz zu seinem Lebenspartner, dem Komponisten John Cage, stets eine gewisse Unnahbarkeit wahrte, ...
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Im Jahr 2002 herrschte an der Côte d’Ivoire ein Bürgerkrieg, der bis heute nicht beendet ist. Niemand weiß, wer wirklich der Gegner war und ist, sagt der Tänzer Franck Edmond Yao, hier genannt Le président. «Immer heißt es, die greifen uns an. Das sind vielleicht von Franzosen bezahlte Burkinesen, die Armen, die aus dem Norden den Süden angreifen, die Politiker...
Zwei Kompanien sind heute auf Tour, von denen man weiß, dass es sie sehr bald nicht mehr geben wird: Die Merce Cunningham Dance Company, die nur noch zwei Jahre lang das Erbe ihres Namensgebers weiterträgt. Und Pina Bauschs Wuppertaler Tanztheater, das im August eine Stiftung erhielt, um ihr Erbe in ein Archiv zur wissenschaftlichen Erforschung des Tanztheaters...
