Flamenco
In London ist einmal im Jahr Flamenco-Olympiade. Die besten Tänzerinnen heißen dort nach wie vor Eva Yerbabuena und María Pagés, dicht gefolgt von Rafaela Carrasco und dem Nuevo Ballet Español. So hoch liegt die Latte für das Highlight danach: die Gala am Ende des «Flamenco Festival London 2010» (13.–27. Februar) am Sadler's Wells Theatre: Hier tritt Belén López auf, als neuer Inbegriff von Flamenco-Erotik, die Frank Sinatras «My Way» im 12/4-Takt der Bulería hinfegt und sich die Bühne teilt mit drei aufsteigenden Sternen: Pastora Galván, Manuel Linán und Rocío Molina.
sadlerwells.com
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Das Wort «Disziplin» löst gemeinhin keine Euphorie aus. Statt an so bedeutende Persönlichkeiten wie Gandhi, Martin Luther King und Nelson Mandela denken wir dabei eher an autoritär auftretende Paragrafenreiter, die Regeln dazu nutzen, aufsässige Schüler zu bändigen, Mitmenschen zu bestrafen und auszugrenzen, Ordnung um der Ordnung willen durchzusetzen oder gar die...
Am Strand zieht man Spuren durch den Sand, wagt Riesensprünge, spürt den Bewegungen eines Tintenfischs nach, läuft mit den Wellen oder lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Die Choreografin Annerose Schmidt arbeitete mit einer Klasse bei «Tanz an Bayerns Grundschulen – Kids on Stage» zum Thema Strand und Meer. Das 14-tägige Sommerprojekt veranstaltete «Tanz...
So könnte auch eine Aufführung der Prager Laterna Magica anfangen. Ein gealterter Clown Ferdinand mit der Geige tritt vor den roten Samtvorhang eines verschlissenen Cabarets und kratzt ein paar Töne. Nur handelt es sich hier im Ständetheater um die Uraufführung eines Faust-Balletts.
Der Clown ist Faust. Per Vertrag mit dem alerten Direktor dieses kleinen...
