Emio Greco

Emio Greco präsentiert «Capturing Intention»

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Emio Greco sagt: Atem steuert den Tanz. «Jedes Mal macht der Atem mit dem Körper etwas anderes, schafft eine andere Aura.» Emio Greco, der Ausnahmetänzer, sagt das im Filmbeitrag zum Versuch, ein System in seiner eigenen Tanzkunst zu finden. Capturing Intention heißt es, so wie sein Buch mit Film und interaktiver DVD-Rom. Greco liebt den «Lärm des Körpers», wenn er springt und «die Linie in tausend Stücke» bricht.

Was auch liebenswert aussieht, hat nur einen Haken: Wie soll man das notieren? Der Sprung fordere eine Million «Intelligenzpartikel» im Nerven- und Muskel-Sensorium, um «wirklich da zu sein», wie es ein Kursteilnehmer formuliert bei einem Workshop von Greco und Peter Cornelius Scholten bei ImPulsTanz in Wien 2005.

Greco arbeitet mit Imagination, tanzt, als ob Wasser durch den Körper schwappt oder gefriert. Greco sagt aber auch: Nicht die Imagination, sondern die Intelligenz des Tänzers erzeugt die Qualität einer Bewegung, die Menge der aktivierten «Intelligenzpartikel», die die eigenen Grenzen sprengen.

Diese Sensation braucht Form. Und sowohl Form wie ihre Notation müssen «Fleisch werden können». Es geht bei der Notation also nicht ums bloße Festhalten, Bewahren, sondern ...

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Tanz Februar 2008
Rubrik: Tool Time, Seite 72
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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