die lehrerin
Wie sind Sie als Tanzkünstlerin auf die Idee gekommen, sich mit dem Krankheitsbild Parkinson zu beschäftigen? Als ich in New York wohnte, habe ich 2005 bei der Mark Morris Dance Group ein beeindruckendes Programm mit Parkinson-Patienten gesehen. Daran habe ich mich erinnert, als das Exzellenz-Cluster der Universität Freiburg auf das Theater Freiburg, wo ich arbeite, zukam und uns zu einem Parkinson-Projekt einlud.
Worum ging es da? Zunächst entwickelten wir das Projekt «BrainDance» für und mit Menschen mit dieser Bewegungsstörung.
Daraus entstand das Forschungsprojekt «Störung/Hafraah», eine Kooperation von Theater, Universität, der Choreografin Yasmeen Godder und ihrem Ensemble in Tel Aviv sowie sechs neurowissenschaftlichen Instituten in Israel.
Wie sieht so eine Zusammenarbeit aus? Wir haben nicht nur Tanz-Klassen für Menschen mit Parkinson entwickelt, sondern auch für Nachwuchswissenschaftler. Vor allem haben wir mit zeitgenössischem Vokabular an einer Methode künstlerischer Forschung gearbeitet. Yasmeen Godder hat dazu das Tanzstück «Common Emotions» kreiert.
Und was haben die Forscher herausgefunden? Ein Wissenschaftler aus dem Forschungsbereich «Deep Brain Stimulation», ...
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Tanz August/September 2016
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Bettina Trouwborst
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