Die Füße
Hammerzehen, Hühneraugen und Hornhaut, Knick-Spreiz-Senk- oder Schweißfüße, Nagelpilz und Warzenbefall – was kann man nicht alles Hässliches haben an seiner Basis. Auch das sind Gründe, den Fuß zu verhüllen. Um ihn damit auch zu erotisieren. Fetisch Fuß. Ist nicht der weibliche Fuß oder Schuh ein Ersatzsymbol für das vermisste Glied des Weibs? Trost für den Penisneid? Ach natürlich! Deshalb muss frau sich ihm so kostenintensiv widmen und die Schuhläden stürmen.
Deshalb hat «Sex and the City» unschlagbaren Erfolg: der Designerschuh als unübertroffenes Objekt der Begierde, auch wenn’s schmerzt. Und die Männer können froh sein, wenn die Frauen sich ihre Füße selbst deformieren – und damit das gegengeschlechtliche Konkurrenz-Körperteil so kurz und krumm wie möglich bleibt. In China mussten sie es noch selbst tun und den weiblichen Fuß bis in die 1930er Jahre hinein zum «Lotosfuß» kleinschrumpfen. Heute gibt es dafür die Mode: High Heels für den Hallux valgus (Ballenzeh). Und für neue Fuß-Trends: das in den USA boomende Toe Tucking, das «Fuß-Lifting» für die schönheitsbewusste Frau. Was würde wohl passieren, wenn man ihm eine solche Therapie verpasste?
Savion Glover, weltbester ...
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Wie hat das mit dem Tanz bei Ihnen angefangen? Ich war noch sehr, sehr klein … In unserer Nachbarschaft lebte eine Tanzlehrerin, und ich hab da immer gesessen und zugeguckt. Ich war vielleicht eineinhalb Jahre alt, da hat sie mir die ersten Bewegungen singend auf ihrem Esstisch beigebracht. Und weil sie gesehen hat, wie ich total begeistert mitgetanzt und -gesungen...
Das ist vertraut: Harter unbeweglicher Boden, darauf ein vergleichsweise weicher beweglicher Tänzerkörper, der seine kostbare Biegsamkeit gern auch mal auf den widerständigen Untergrund krachen lässt. Aber keinesfalls hopst der zeitgenössische Künstler-Leib. Gehüpft wird nicht mehr, höchstens mal «drübergehüpft», wenn ein Tisch oder sonstiger Zivilisationskram...
Für die einen ist das Leben eine Baustelle. Für die anderen ein Spielplatz mit bunten Luftballons. Ballons, sagt Dawna Dryhorub, symbolisieren ihre Träume. Sie hat ihre Teenager-Zeit zwar hinter sich. Dafür nehmen ihre Träume gerade erst Gestalt an. In einem Alter, wo andere nach vielen Berufsjahren über ihre Altersvorsorge nachdenken, freut sie sich über...
