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Koza Tamdogan ist die neue Geschäftsführerin des Tanztheaters Wuppertal. Sie war 18 Jahre beim Istanbul International Festival im Management tätig, lernte Pina Bausch bei deren Gastspielen in Istanbul kennen, war in die Koproduktion «Nefés» von Pina Bausch involviert und wird vom 1. August 2005 an den bisherigen lang­jährigen Geschäftsführer Matthias Schmiegelt ablösen. Er geht in den Ruhestand.
Bern hat einen neuen Intendanten gewählt: Marc Adam aus Lübeck. Der Nachfolger von Eike Gramss tritt sein Amt mit ­Beginn der Spielzeit 2007/2008 an.

Zuvor war Adam Leiter der Perspectives und ­Intendant in Rouen. Dort gab’s noch Tanz, in Lübeck nicht mehr.
Wer Res Bosshart nachfolgt, ist dagegen noch nicht entschieden. Der Intendant des Meininger Theaters soll gehen, weil ihm nach einer Reihe umstrittener Inszenierungen das Publikum weggelaufen ist. Nicht verziehen haben ihm die Zuschauer auch die Abschaffung der Sparte Tanz. Sein früherer ­Ballettdirektor Xin Peng Wang ist jetzt am Theater Dortmund erfolgreich.
Direktionswechsel auch in Dresden: Am 1. August 2006 löst Aaron SeanWatkin Vladimir
Derevianko ab, der zwölf Jahre lang das Ballett der Sächsischen Staatsoper leitete. In Toronto und ...

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Tanz Juli 2005
Rubrik: Magazin, Seite 15
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Ein Betthupferl

Am 28. Mai um 19 Uhr 35 ist der Tsunami, der in Südostasien Hunderttausenden das Leben gekostet hat, in der Dortmunder Oper angekommen. Der im chinesischen Dalian geborene, in Peking und bei Folkwang in Essen ausgebildete Xin Peng Wang, seit Herbst 2003 Ballettdirektor des Hauses, hat den Tsu­nami in seiner dritten Dortmunder Premiere in ein Artefakt verwandelt....

Ohne Atem

Jérôme Bel, Choreograf und Tanzdenker, entdeckte bei einem Aufenthalt in Thailand Pichet Klunchun. Jetzt präsentiert er sich mit ihm auf einschlägigen Festivals wie demnächst in Montpellier und Salzburg, um mit ihm über die Kunst zu reden, wie er es vorher mit einem niederländischen Theatermann und einem italienischen Musiker tat. Bei seiner eigenen Vorstellung...

Sacrée Afrique

Kaum mehr ein Choreograf, der auf sich hält und darauf verzichten würde, seinen «Sacre du printemps» zu kreieren. Die Versionen zählt man bereits zu Hunderten, und die meisten davon entstanden in jüngster Zeit. Das Festival Les Hivernales in Avignon stand in diesem Jahr gar unter dem Thema «Sacre». Es dürfte also niemanden wundern, wenn auch afrikanische...