Carol Prieur
15 Jahre tanzt Carol Prieur nun schon in Marie Chouinards Kompanie: «Es ist eine intensive Erfahrung gewesen, und ich habe so viel gelernt», sagt sie über diese Zeit. Man hört dabei deutlich ein gewisses Erstaunen heraus. Wenn man Carol Prieur begegnet, erscheint sie einem als stilles, zurückhaltendes Wesen. Im Studio ist sie das Gegenteil. Sie behauptet sich, und sie ist bekannt dafür, dass sie ihre Tänzerkollegen unterstützt.
Die gefeierte Tänzerin ist eine kraftvolle, leidenschaftliche Performerin, die noch über sich hinauswächst, sobald sie Marie Chouinards Erfindungskraft stimuliert. Diese 15 Jahre in Montréal seien eine Zeit des Wachsens gewesen, sagt Carol Prieur: «Sie waren unvorhersehbar, weil Marie jemand ist, die sich nie Grenzen setzt und stets neue Bereiche betritt, in die wir ihr folgen.»
Carol Prieurs künstlerischer Werdegang ist geprägt durch die Werke der Compagnie Marie Chouinard. Dazu gehören «Orphée et Eurydice», «bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS», die Wiederaufnahme von «Le sacre du printemps» oder die Zusammenstellung von Marie Chouinards Soli unter dem Titel «Les solos 1978–1998» (dabei wurden «L’après-midi d’un faune» und «Earthquake in the Heart ...
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