bundesjugendballett

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Sie sind noch nicht ganz trocken hinter den Ohren, und deswegen ist die Solo-Therme in Otterndorf wie geschaffen für die acht Youngsters des Bundesjugendballetts. Warum nicht mal in einem leergepumpten Schwimmbecken tanzen? Noch dazu, wenn man die einmalige Bühne damit zu einem «Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen» machen kann und dafür auch noch einen Preis einheimst.

An Einfällen hat es dem Team um Kevin Haigen, Lukas Onken und Yohan Stegli nie gemangelt – ganz gleich, ob es sich dabei um möglichst unterschiedliche Arbeitsbedingungen handelt, um Kooperationsmodelle, Partnerschaften oder Aufführungsformate. Schließlich sollen die angehenden Tänzer und Tänzerinnen ja nicht nur auf den künstlerischen Ernstfall vorbereitet, sondern auch mit einer Wirklichkeit konfrontiert werden, die Engagement verlangt und Empathie. Einen Auftritt im Gefängnis oder in einer psychiatrischen Klinik steckt man als junger Mensch nicht so einfach weg. Er wirkt nach, prägt eine Persönlichkeit und trägt zum Reifungsprozess sicher nicht weniger bei als ein Bewegungsrepertoire, das von den «Simple Gifts» des Vorjahres bis zum «Zauberlehrling» von Wubkje Kuindersma reicht. Nicht zufällig steht ihre ...

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Tanz Jahrbuch 2014
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 152
von Hartmut Regitz

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