buch: xin peng wang

wird in Dortmund mit einer Publikation gefeiert

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ist ein Band des Dortmunder Theaters gewidmet, der den chinesischen Ballettdirektor vor allem von seiner choreografischen Seite zeigt. Gut siebzig Fotos, auf hundert Doppelseiten in japanischer Broschur gebunden, geben einen guten Eindruck seines Werks. Xin Peng Wang selbst kommt in dem Buch allerdings kaum zu Wort, doch wenn, bleibt das nicht ohne Konsequenz. So konstatiert er nicht einfach: «Als Künstler muss ich mich von mir wegbewegen, um zu mir zu kommen.» Vielmehr beher-zigt er seine Einsicht so vollkommen, dass er hinter seinem Werk schier zu verschwinden scheint.

Es selbst zu ergründen, verbietet ihm seine Bescheidenheit. Dafür gibt es andere.

Nicht allen gelingt das so plausibel und bei aller philosophischen Tiefe noch dazu so lesbar wie Dorion Weickmann: «Die Vertrautheit mit uralten theatralischen Camouflage-Techniken» ist für die Autorin ein Pfund, mit dem Xin Peng Wang wuchern kann, und sie erklärt den erfolgreichen «Versuch, das Handlungsballett ins Heute zu übersetzen» nicht zuletzt, indem sie ihn in einen größeren, vor allem aber persönlich-politischen Zusammenhang stellt. Unmittelbar nach dem Massaker am Platz des himmlischen Friedens hat Xin Peng Wang Peking ...

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Tanz Mai 2013
Rubrik: medien, Seite 62
von Hartmut Regitz

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