berlin: tanzfilmnacht
Zum ersten Mal in der Hauptstadt gibt es Tanzfilm-Glimmer wie sonst nur in Brighton oder Amsterdam. Moderiert von Pegah Ferydoni, dem neuen Gesicht im «zdf.kulturpalast», sind zwölf Tanzfilme zu sehen, die zum «must see» des Genres gehören, von William Forsythe, Sasha Waltz, Jirˇí Kylián, Édouard Lock. Wim Wenders’ «Pina» trifft auf Birgit Adlers «Warten auf Pina», Dokumentation auf Film noir.
Um 19 Uhr geht’s los, um 22 Uhr verkündet tanz die Gewinner der diesjährigen Kritikerumfrage: die besten Tänzer, die beste Kompanie, der beste Choreograf und – der umstrittenste Tanzfilm. Danach: Party von Machern, Siegern und Publikum. Am 26. August im Filmtheater am Friedrichshain.
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Tanz August/September 2011
Rubrik: kalender_highlights, Seite 62
von
Sie war eine der Musen Jan Fabres. Mit dem Solo «Quando l’uomo principale è una donna» schuf er ihr 2004 ein choreografisches Denkmal. Seit ein paar Jahren geht sie nun eigene tänzerische Wege. Ihr erstes Stück, 2008, heißt «Birth of Prey» – Lisbeth Gruwez zeigt hier eine wilde Performance als körperliche Reaktion auf Live-Musik. Damit gastiert sie im September in...
Wer zieht die Fäden, wenn 14 Menschen schweben und schlingern, als schwämmen sie in einem Aquarium aus Licht und Klang? Flossen und Gräten haben alle Fische, nur sind die einen flinker, wendiger und sprungbereiter als die anderen, die sich eher träge treiben lassen. Nennen wir es eine Polyfonie, wenn dieser Schwarm ins Hüpfen und Straucheln gerät, der auf und...
...ist in Paris als «choreografische Persönlichkeit des Jahres» ausgezeichnet worden. Beschlossen hatten dies die französische Kritikergewerkschaft (so was gibt’s) und ihre 140 Mitglieder. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ehrte man überhaupt eine Tänzerin, sonst ging der Preis immer an die Freikartengeber, die Intendanten Alain Crombecque vom «Festival d’Automne»...
