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«Die Behinderung hindert nicht am Tanzen», sagt Mathurin Bolze, der weder behindert ist noch Tänzer. «Man ist mit ganz anderen Problemen konfrontiert, und die sind in der Persönlichkeit begründet. Da gibt es keinen Unterschied, ob der Bühnenpartner behindert ist oder nicht.» Bolze ist ein begnadeter Trampolinartist in Diensten von Choreografen wie François Verret und kreiert inzwischen auch seine eigenen Stücke. Seit Langem kennt er Hedi Thabet. Der war einst eine der größten Hoffnungen unter den Jongleuren Europas. «Fünf Keulen hinter dem Rücken schaffte er locker.
» Jetzt steht Thabet mit Bolze zusammen auf der Bühne, Thabet kann sich dabei nur auf sein linkes Bein stützen. Das rechte fehlt ihm, seit er an Knochenkrebs erkrankte. Die beiden tanzen «Ali», ein Duett «für vier Krücken, drei Beine, zwei Köpfe und einen Stuhl». Das Stück ist ein Renner auf Frankreichs Bühnen. Dabei hatten sie es ursprünglich nur für einen privaten Abend entworfen.
Bolze will Thabet trotzdem nicht als Behinderten ansehen. «Was ihn im Leben viel mehr behindert, ist seine tunesisch-belgische Herkunft.» Aber nach den Vorstellungen gibt es Publikumsgespräche, in denen Thabet natürlich über seine Behinderung ...
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lässt sich auf seiner Website als Visionär feiern. Seine Choreografien seien nichts weniger als «Gedankenstrukturen», und für ihn selbst habe nur die Bewegung Bedeutung – immer sei er auf der Suche nach dem Wahren. Dieser solcherart denkende Choreograf, dessen Kennzeichen eine Synthese aus Ballett und Modern Dance ist und der 1982 das in San Francisco beheimatete...
«Dance Doctor, Dance! The Psychology of Dance Show» stand auf dem Zettel. In der Mitte prangte das Foto eines mittelalten Mannes mit Brille, rotblondem Haar, leger gekleidet. Einen Arm hält er ausgestreckt wie einen Uhrzeiger. Ein Showstar namens Dr. Peter Lovatt, der aussieht wie John Travolta in «Saturday Night Fever».
Solche und andere Zettel liegen tausendfach...
liebt «Bewegungen, die bewegen». Das ist die Leitidee für die überhaupt erste Imagekampagne des Hamburg Ballett, das so etwas doch nicht wirklich nötig hat. Oder? «Die Hemmschwelle gegenüber Prominenz ist gerade bei den Jungen nicht zu unterschätzen», sagt Pressesprecherin Anna Schwan.
Gestaltet wurde die Kampagne von Scholz & Friends; es gibt eine Kooperation mit...
