ausstellungen und tanz im TV
tv: jirí kylián...
...ist einer der ganz Großen der Zunft. Viele seiner Stücke gehören zum Weltrepertoire, die klassischen und modernen Kompanien wetteifern darum, etwas von ihm tanzen zu dürfen. Doch der Choreograf selbst ist ein zurückhaltender Mensch, der selten Interviews gibt und den öffentlichen Auftritt nach Möglichkeit vermeidet. Dem Regisseur Don Kent ist es gelungen, Kylián zur Mitarbeit an einem neuen Filmporträt – das zweite über den fast 65-jährigen Choreografen überhaupt – zu überzeugen.
Von dieser Dokumentation hofft Kylián selbst, sie möge eine Spur von ihm für künftige Generationen hinterlassen. Wir sehen ihn also in Prag, seiner Heimatstadt, und in Den Haag, wo er zum künstlerischen Direktor des Nederlands Dans Theater wurde und das er zu einer weltberühmten Kompanie machte. Die Dokumentation «Jirí Kylián. Vermächtnis eines Choreografen» sendet arte am 7. November; bis sieben Tage nach der Austrahlung steht der Film in einer Streaming-Fassung auf arte+7 bereit.
3sat, www.3sat.de
20. Nov., 12.00h: «Der mit der Werbung tanzt», der Tänzer und Choreograf Foofwa d'Imobilité und seine Guerilla-Aufführungen in Supermärkten, Einkaufszentren und Banken, Film von Nicolas ...
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Tanz November 2011
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von
Iana Salenko, stimmt es, dass Sie der Liebe wegen nach Berlin gekommen sind?
Iana Salenko: Ja, ich bin wegen Marian hier. Ich habe ihn zunächst gefragt, ob er zu mir in den Ukraine kommen würde. Aber er meinte, es sei besser, wenn ich nach Berlin gehe. Damals war ich in meiner Heimat schon eine bekannte Tänzerin, das gab ich auf für ihn.
Marian Walter, kennengelernt...
Der in Zürich beheimatete Choreograf Pablo Ventura siedelt sich seit vielen Jahren im Bereich des sogenannten computerunterstützten Tanzes an. Diesmal nicht: Sein neues Stück spielt in keiner Hightech-Welt, in der hybride Gestalten zwischen Mensch und Roboter elektronisch entworfene Bewegungsabläufe auf die Bühne bringen. Diesmal ist es ein fast klassisches...
I.
Es ist 2011. Experten bezeichnen die Gegenwart als «Wissens- und Medienzeitalter». Menschen gehen trotz Cyberwelten in Tanz- und Theaterhäuser. Dafür berühren die Umstürze in Nordafrika den Westeuropäer nur bedingt. Berufsbezeichnungen wie «Schauspieler», «Tänzer» und «Kabarettist» existieren nach wie vor. Vom Ersten erwarten wir, dass er stimmlich, vom Zweiten,...
