aus für plattform: christine gaigg...
...findet, «man kann über die Festivalisierung unserer Kultur schimpfen, aber tatsächlich sind fokussierte Veranstaltungen die Initiationsriten der zeitgenössischen Kunst». Der Grund für ihre Milde ist ihr Zorn. Österreichs biennale Tanzplattform gibt es nicht mehr. Sie sollte im Herbst in Wien stattfinden. Die sich bewusst international adressierende «Choreographic Platform Austria» gab es seit 2004, um die Internationalisierung der heimischen Szene zu fördern.
Mit dem negativen Bescheid des Kulturamts der Stadt Wien und der daran gebundenen Kofinanzierung durch den Bund scheint es, die österreichischen Szene gelte als nicht förderungswürdig. Christine Gaigg glaubt, «der konzentrierte Kontakt mit dem Publikum, mit internationalen Veranstaltern (die nicht wegen einzelner Aufführungen nach Wien reisen würden) und Kuratoren ist lebens- und überlebensnotwendig». Wohl wahr. Doris Uhlichs «Spitze» tourte nach der letzten Plattform um die Welt. Wien wird wieder provinzieller.
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Tanz Juli 2011
Rubrik: menschen, Seite 26
von
...will neuerdings ein bisschen sein «wie ein Alchemist»: fantasieren, fixe Ideen verfolgen und wie einst die Goldmacher durch gewagte Transmutationen Edles erschaffen. Für ihr neues Stück «Violet» hat sich Meg Stuart deren mysteriöse Gedankenwelt geborgt, um im Tanz den Prozess der Transformation zu erforschen. «Wie vollzieht sich Veränderung, Verwesung, Entropie?...
...ist kein Tor zum Tanz. Aber inmitten des diesjährigen nationalen Wettbewerbs der bildenden Künstler gibt es eine Ausnahme. Die Kompanie BADco. aus Zagreb wurde eingeladen, den kroatischen Pavillon gemeinsam mit dem Konzeptkünster Antonio G. Lauer (Künstlername: Tom Gotovac) in eine Hinterbühne zu verwandeln. Den behauptet sie als den «negativen Raum» der...
...und Damien Jalet gewannen beim «Prix Benois de la Danse» 2011 im Moskauer Bolschoi-Theater den Preis für die beste Choreografie. Ihr Stück «Babel (Words)» erhielt damit die prestigereichste Auszeichnung der Ballettwelt. Die beiden teilen ihn brüderlich mit Jorma Elo für dessen Ballette «Ein Sommernachtstraum» beim Wiener Staatsballett und der neuen Version...
