arts council: hofesh shechter...
...ist einer der wenigen Gewinner des großen Sensens durch Englands nationale Kulturbehörde, den Arts Council. Bei einer Sparauflage von gut 30 Prozent wurde nicht der Rasenmäher angeworfen, sondern die «Zukunftsfähigkeit» der Künstler und ihre soziale Opportunität geprüft.
Dass Hofesh Shechter mit seiner erfolgreichen Kombination aus Rockkonzert und zeitgenössischem Tanz 73 Prozent mehr bekommt, bedeutet nicht, dass er in den Reichtum entlassen wurde, auch wenn Sadler’s Wells, die auch ihn produzierende Institution, ungeschoren davonkam.
Dem Ballett wurden im April fast überall Abschläge von 15 Prozent verordnet: dem Royal Ballet, dem English National Ballet, dem Northern Ballet und dem Birmingham Royal Ballet. Sie alle können dies durch kluge Umstrukturierung in ihren oft großen Verwaltungen auffangen. Ungekürzt blieben die international Bekannten: Rambert Dance Company, Akram Khan und Michael Clark. Vor allem Kompanien, die so genau auf den Publikumsgeschmack schauen wie die Balletboyz, Wayne McGregor und Jasmin Vardimon, bekommen sogar etwas mehr. Wer dagegen im Land bleibt, muss bluten, wie Siobhan Davies, Shobana Jeyasingh, sogar das DV8 Physical Theatre.
Ein Aus droht ...
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Tanz Mai 2011
Rubrik: menschen, Seite 30
von
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