Als Buch und CD

Vladimir Malakhov

Tanz - Logo

Für ihn ist «La Péri» die Nummer eins – darum steht Friedrich Burgmüllers Ballettouvertüre am Anfang der CD «My Favourite Ballet Music» (Deag Music), die ein paar Lieblingstitel des Berliner Ballettintendanten vereint. Neues ist nicht dabei, Zeitgenössisches schon gar nicht. Aber die «sehr persönliche Auswahl» lässt immerhin den Geschmack erkennen, mit dem die meisten seiner Fans einverstanden wären.

Gleich zweimal Mozart und Beethoven, dazu der «Valse des rayons» aus dem vergessenen Ballett «Le papillon» (Jacques Offenbach), Wagners «Walkürenritt», einige Tänze aus der Glinka-Oper «Ruslan und Ljudmila» sowie ein paar «Schwanensee»-Takte. Ganz zum Schluss bekenntnishaft die Bravourarie «Casta diva», gesungen natürlich von Maria Callas, die Malakhov im Gespräch mit Jan Stanisław Witkiewicz als sein Idol bezeichnet. Stets wollte er so «tanzen, wie Callas in ihrer besten Zeit gesungen hat». Und: «Als Tänzer ist man nie am Ziel.» So lautet der Titel des bilderreichen, bei Schott Music erschie­nenen Interview­büchleins des «Ballettenthusiasten» und Kurators einer Fanny-Elßler-Ausstellung, doch groß hinterfragt hat Witkiewicz den «Jahrhunderttänzer» nicht, obwohl Malakhov erstaunlich ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Mai 2010
Rubrik: MEDIEN, Seite 56
von Hartmut Regitz

Vergriffen
Weitere Beiträge
der lehrer

Sie unterrichten Lindy Hop. Das klingt fast wie Hip-Hop. Was ist denn Lindy Hop?
Lindy Hop ist ein amerikanischer Modetanz der Dreißiger. Er ist in Deutschland noch wenig bekannt, erlebt jedoch gerade eine Renaissance. 

 

Wie kamen Sie zu Lindy Hop? ­
Eine Bekannte, deren Eltern Lindy Hop tanzten, hat mich zu einer Tanzstunde mitgenommen; das war im Herbst 2004. Die...

boyzie cekwana...

Es gibt Künstler, die plötzlich von der Bildfläche verschwinden, sich wie in einen Kokon zurückgezogen haben und irgendwann un­erwartet wieder von der Bühne grüßen, mit ­neuem Stil und neuen Ideen. Ist die Persönlichkeit stark genug, springen die Produzenten von einst wieder an, die Türen der Theater und Festivals öffnen sich erneut. Für Jérôme Bel lief das so, mit...

giselle auf dvd

Auf den ersten Blick sehen sich beide «Giselle»-Aufnahmen auf dem Cover zum Verwechseln ähnlich. Und unterscheiden sich doch, auch wenn die Choreografie von Jules Perrot und Jean Coralli (in der überlieferten Version von Marius Petipa) mehr oder weniger dieselbe ist. Die Einstudierung des Tokyo Ballet fußt auf der Fassung von Nikolai Sergejew, die Fassung des...