akademische rowdys
Von der Straße an die Hochschule? Ganz so groß ist der Sprung nicht, zu dem der Urban Dance gerade ansetzt. Einiges an Infrastruktur haben die Vertreter des urbanen Tanzes schon selbst geschaffen, seit Breaking, B-Boying und Co. vor rund 50 Jahren in New York entstanden: Sie veranstalten Battles vor mehr als 10 000 Zuschauern, unterrichten an Studios allüberall, sind präsent nicht nur auf Varieté-, sondern seit etlichen Jahren auch auf Theaterbühnen. Nun zieht es die ersten Protagonisten an die Hochschulen.
Vom Institut für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule Köln aus sucht das zertifizierte Fortbildungsprogramm «Break Anatomy» seit 2008 den Brückenschlag zu Tanzinstitutionen wie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin, der Folkwang Universität der Künste in Essen oder der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. In Zürich startete im Sommer 2013 die «Höhere Fachschule für Zeitgenössischen und Urbanen Bühnentanz» einen Studiengang, der beide Fächer fusioniert.
Private Anbieter lehren schon länger in staatlich nicht anerkannten Ausbildungen: An der «Deutsche Pop» genannten Akademie der Musik- und Medienbranche werden «Urban Style Dancer» in drei ...
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Tanz April 2014
Rubrik: praxis, Seite 64
von Elena Philipp
Noch ist die Erinnerung nicht verblasst. Aber die etwas altersschwache und grobkörnige Filmeinblendung am Anfang der Dokumentation lässt ahnen, wie lange das wirklich her ist. Dennoch ermöglicht der kurze Szenenausschnitt, mehrfach wiederholt, einen Eindruck davon, wie das Wunderwerk von Jerome Robbins einmal ausgesehen hat. 1953 wurde «Afternoon of a Faun»...
pro: retter in der not_______
von Sabrina Sadowska______
Im Gegensatz zu Deutschland, wo Flächentarife die Regel sind, wurde in den letzten 30 Jahren in Ländern wie Großbritannien, den USA und Japan zunehmend auf Unternehmensverträge umgestellt. Dabei handelt es sich um sogenannte Haustarifverträge, die zwischen den jeweiligen Unternehmen und den...
Der Ökonom Friedrich Glasl hat vor vielen Jahren das bis heute gängigste Modell der Konflikteskalation entwickelt. Bei entsprechender Ausgangslage wandern Kontrahenten demnach über neun Stufen der wechselseitigen Vernichtung entgegen. Was mit einer Meinungsverschiedenheit beginnt, verhärtet sich so lange, bis die Ausschaltung des Feindes sämtliche Handlungen...
