Aaron S. Watkin
Nach Paul Chalmers durchwachsenem Start als Leipzigs neuer Ballettchef hat sich mit dem Amtsantritt von Aaron S. Watkin diesen August auch in Dresden ein Generationswechsel vollzogen. Der umtriebige Kanadier, dessen Tänzerkarriere im National Ballet of Canada begann und sich beim English National Ballet, bei Het Nationale Ballet, Forsythe und Nacho Duato fortsetzte, legte zumindest in der Neuformation des SemperOper Balletts einen Bilderbuchauftakt hin. Von den 56 Positionen sind 33 durch vielversprechende Kräfte des internationalen Markts umbesetzt.
Die der Pariser Opéra ähnliche Hierarchie aus Solisten, Halbsolisten und Coryphées bietet den Corps-Mitgliedern mannigfache Aufstiegsmöglichkeiten. Ein besonderer Coup ist ihm bei den Ersten Solisten geglückt. So verfügt er mit Bridget Breiner aus Stuttgart, Yumiko Takeshima von Het Nationale und Jirí Bubenícek aus Hamburg über eine erlesene Trias, der sich Natalia Sologub vom Mariinsky Ballett als Stern erster Güte addiert. Ebenfalls aus St. Petersburg kommen: Dmitry Semionov, Bruder der Wunder-Polina vom Staatsballett Berlin und anscheinend ebenso begabt, sowie die jungen Gruppentänzer Elena Vostrotina und Pavel Moskvito. Auch ...
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Der französische Theoretiker und Architekt Bernard Tschumi stellt in seinem Essay-Band «Architecture and Disjunction» (Massachusetts, 1994) zwei architektonische Metaphern gegenüber: Pyramide und Labyrinth. Für ihn sind beides mentale Raumkonzepte. Die Pyramide steht bei ihm für den Verstand, die strukturelle Kontrolle, die geometrische Organisation und objektive...
Lighting artist Mikki Kunttu is renowned for his strong contrasts. His world of illumination appears to spring from the natural environment of Finland: there are the heavy, dark shades of winter, as in his designs for Jorma Uotinen’s piece “Jord” (“Earth”) at the Royal Theatre of Copenhagen, and there are the dazzlingly bright lights of an awakening summer’s...
Am liebsten arbeitet er mit Laien – mit Kindern und Jugendlichen. Denn er will keine Kunst machen, sondern Spaß haben. Sagt er. Ives Thuwis stapelt schon mal ein bisschen tief. Denn seine Produktionen mit der Jugend – seit 2000 sind es acht an der Zahl – sind auch seine besten. Wie zum Beispiel «adieu», das aus einem Work-shop am Forum Freies Theater in...
