nachruf: Elise Ralston
Sie hat sich gewünscht, dass der «Tanz immer mehr zu einer Kunst werden kann, die menschliche Größe befördert». Und dass er «nicht vornehmlich geistige Armut erzeugt durch Überbewertung mechanischen Trainings und engstirniges, leistungsbezogenes Denken». Mit unerschöpflicher Energie widmete sich Elise Ribeiro Ralston ihrer Kunst, mehr als zwanzig Jahre lang an der Tanzfabrik Berlin, an der sie vor allem Yoga unterrichtete. Am Alan Bateman Institute for Health Body Education erhielt sie das Rüstzeug und hat nicht nur nebenbei in New York moderne Tanztechniken studiert.
Das Klassische war längst in ihrem Körper – seit ihrer Ausbildung bei Maria Melo in São Paulo und bei Heinz Clauss an der Stuttgarter John-Cranko-Schule. Liebend gern hätte sie ihre Erfahrungen in die Arbeit des Tanztheaters Wuppertal eingebracht. Pina Bausch schien überaus interessiert, doch Konkurrenzdenken verhinderte das ersehnte Engagement. Deshalb konzentrierte sich Elise Ralston nach Jahren mit Reinhild Hoffmann am Bremer Tanztheater ganz auf den Unterricht und die Entwicklung dessen, was sie «Dança Expressiva» nannte: eine Methode, die «durch eine von Yoga verursachte vollständige Entspannung des Körpers bei ...
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arte
2. Okt., 8.45h; 12. Okt., 10.05h: «Mariä Verkündigung», Tanzstück von Angelin Preljocaj, F 2002
3. Okt., 9.45h; 7. Okt., 7.30h; 20. Okt., 4.30h: «One Flat Thing, reproduced», Ch.: William Forsythe, Tanzfilm von Thierry De Mey, F 2006
10. Okt., 9.50h: «Chaconne», Ch.: Christian Spuck, Tanzstiftung Birgit Keil, D 2004
11. Okt., 21.55h: «Leonard Bernstein. The Making...
zog als gefeierter Solist von Leipzig in die Welt, um uns zuletzt in Kiel und zuvor mit «The Wall» zu Musik von Pink Floyd davon zu überzeugen, dass er Geltung auch als Choreograf haben möge. Was ihm Leipzig nun mit einem roten Teppich dankt, auf dem die Bürger ihren gereiften Sohn neu empfangen: als ihren Ballettchef. Wie dankt es Schröder? Mit «Chaplin», einer...
teilte Ende August mit, dass er seinen Vertrag mit dem Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen nicht bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit erfüllen werde. Der nach John Neumeier am längsten amtierende Ballettdirektor Deutschlands – Schindowski trat 1978 in Gelsenkirchen an – wäre 2013 regulär in Ruhestand gegangen, nun hört er zum Ende der laufenden Spielzeit auf....
