sidi larbi cherkaoui

Kürzlich hat er für das Stuttgarter Ballett choreografiert, demnächst wird er das Königliche Ballett Flandern in Antwerpen leiten – obwohl er kein Klassikexperte ist

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Sein Pensum ist atemberaubend – jeder Tag voll mit Terminen, Proben, Verhandlungen, Telefonaten. Zumal seit feststeht, dass Sidi Larbi Cherkaoui neuer Leiter des krisengebeutelten Königlichen Balletts Flandern wird. Eigentlich müsste der Star aus Brüssel also schwer gestresst sein. Doch er ist Buddhist und sitzt noch am Tag vor der Premiere seines neuesten Stücks «Harbor Me» in einer Loge des Théâtre du Châtelet in Paris – und spielt Klavier, um sich zu entspannen.

Sidi Larbi Cherkaoui, Sie sind seit Jahren ständig auf Achse.

Unlängst haben Sie für das Stuttgarter Ballett den «Feuervogel» choreografiert, zuletzt als Associate Artist am Sadler’s Wells in London für die National Youth Dance Company einen Cocktail aus ihren eigenen Stücken «Babel(words)», «Puz/zle», «Loin» und «TeZukA» gemixt. Jetzt sind Sie hier, um mit dem L.A. Dance Project, kurz LADP, «Harbor Me» von Benjamin Millepied herauszubringen. Wie halten Sie das durch? Sie haben meine eigene Kompanie Eastman vergessen – die steht zur selben Zeit in Houston auf der Bühne! Es kommt eben oft alles auf einmal. Mit dem LADP habe ich zum ersten Mal eine Kompanie getroffen, die genauso nomadisch ist wie ich selbst. Die müssen ...

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Tanz Juli 2015
Rubrik: menschen, Seite 24
von Thomas Hahn

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