Vincent Dunoyer & Alix Eynaudi

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Meine beiden «Hoffnungsträger» waren beide Tänzer in Anne Teresa De Keersmaekers Kompanie Rosas. Beide verfolgen einen künstlerischen Weg, der sich auf die Erfahrung, Tänzer zu sein, konzentriert – mit allen Projektionen seitens des Publikums und der Choreografen, auf eine Handlung (das Tanzen), die eigentlich sehr persönlich, ja intim ist.


Vincent Dunoyer kreiert zum ersten Mal ein Stück für fünf Tänzer; er tanzt nicht mehr selbst, untersucht aber weiter den Wert des Tänzers in der Choreografie, indem er sie seine fünf Stücke nachtanzen lässt, in denen er früher selbst auftrat.
Alix Eynaudi hat in «Crystalll» (mit Alice Chauchat) und «Supernaturel» die seltsamen wechselseitigen Einflüsse zwischen choreografischem Denken und dem einzelnen Körper gezeigt. In «The Visitants», ihrer neuen Zusammenarbeit mit Agata Maskiewicz, untersucht sie Authentizität und Ausdruck. In den letzten Jahren hat sie eine außerordentliche Vielseitigkeit bewiesen: Bei der Arbeit mit der Gruppe Superamas zeigte sie sich als Performerin von ganz anderer Seite, beinah als erfände sie sich vollkommen neu.
 

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Tanz Jahrbuch 2009
Rubrik: Portrait, Seite 130
von Pieter T’Jonck

Vergriffen
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