hörbuch: Laura tanzt weiter

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Wenn schon Primaballerina zu ­wer­den «das Schönste ist auf Erden», dann muss ja wohl über kurz oder lang eine echte Ballerina auftauchen. Laura geht zwar nur in die private Ballettschule von Annick Moulin, und «Madame» ist tatsächlich mit einer der Berühmtes­ten befreundet.

Anna Lischenka heißt sie und hat während eines Gastspiels des Mariinski-Balletts ein paar Tage frei: Gute Gelegenheit für die Kinderbuchautorin Dagmar Hoßfeld, im dritten Teil ihrer Buch- und Hörspielserie einmal «Laura und die Primaballerina» vorzustellen und so ganz nebenbei «Madames Geheimnis» auszuplaudern – und das ist «Disziplin und harte Arbeit, Gleichgewicht und Haltung».

Meine Tochter Nuria, wie Laura inzwischen neun Jahre alt, zeigt sich nicht nur von ihrem russischen Akzent beeindruckt. Bis jetzt nimmt Nuria den Unterricht an der Staatlichen Ballettschule eher auf die leichte Schulter.

Einmal Besuch von einer russischen Ballerina zu haben, das fände sie gar nicht so schlecht. Ein Autogramm würde sie sich jedenfalls geben lassen und an die Wand heften. Nuria, sichtlich angetan, stellt sich die Szene bildhaft vor – und ist sich sicher, dass ihr Anna Lischenka ­darauf zugezwinkert hätte.

Lauras ...

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Tanz Dezember 2010
Rubrik: medien, Seite 57
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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