Warum Tänzerkongress?
In den 1920er Jahren hatte sich der moderne künstlerische Tanz als Teil der Lebensreformbewegungen etabliert. Er war zu einer Art Massenbewegung geworden, mit einer Vielzahl von Teilnehmern, deren tanztechnisches Niveau mäßig bis schlecht war. Das öffentlich präsentierte Mittelmaß und auch das Beharren auf «seelischem Ausdruck» im Tanz ohne ausreichende persönliche Ausstrahlung rief nicht nur den Unmut selbst wohlwollender Tanzkritiker hervor, sondern empörte auch die gutgeschulten Tänzerkollegen.
Die Qualitätsfrage ging um in einer Zeit großer sozialer Depression. Eine Vielzahl von Tänzern war arbeitslos und konnte sich von ihren geringen Einnahmen nicht ernähren. Die Tänzer, die ihre modernen Programme solistisch aufführen wollten, mussten ihre Aufführungen in jeder Hinsicht selbst organisieren und bezahlen. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern deckten in der Regel kaum die entstandenen Kosten.
Um der sozialen Notlage der meisten Tänzer abzuhelfen, mit dem Wunsch, diese auch gewerkschaftlich zu organisieren, arrangierte Rudolf von Laban 1927 in Magdeburg den Ersten Deutschen Tänzerkongress. Etwa dreihundert Tänzer kamen zu diesem Ereignis, dessen wichtigstes Ergebnis der ...
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Mit Berliner Historie im Kopf ließe sich fragen, ob da wohl etwas zusammenwächst, was zusammengehört. Zwischen Sasha Waltz, Schubert und Ballett. Es geschah nicht in Berlin, sondern in Lyon, dass Waltz in der Folge von «Impromptus» Schubert eine «Fantasie» entlockt. Eine Art Impromptu war es auch, sich erstmals ohne sasha waltz & guests in eine Kreation zu...
Kein Tänzerkongress
2006. Noch nie war ein gemeinsames Curriculum für Tänzer so nah, die Tanzhochschule machbar. Und nie zuvor war die grundsätzliche Klärung des Richtungsstreits zwischen Moderne und Klassik so demonstrativ obsolet. Programmatisch wird der Tanzkongress Deutschland im Berliner Haus der Kulturen der Welt von drei Choreografen eröffnet, die für diese...
You may know that in the last few years there has been an explosion of interest in the study of mind. In particular, there has been a blossoming of studies of consciousness, of the subjective aspects of our mental lives, of experience. Much of this work has been interdisciplinary. How could it not be? Philosophers, psychologists, neuroscientists, not to mention...
