ausstellungen und screenings
screening_________
vladimir malakhov
habe noch nie auf der Straße getanzt, «jedenfalls nicht nüchtern». Und genauso wenig will Berlins Ballettdirektor je Sneakers getragen haben. Aber jetzt und zum ersten Mal in seinem Leben besucht er einen Aerobic-Kurs. Undercover. «Versuch einfach, die Musik in deine Füße reinzubekommen, und ich gucke, was so geht», bescheidet die Trainerin dem Neuling. Schnell ist klar, sie ist eingeweiht.
Malakhov sucht hier in Wahrheit Mitstreiter für den jüngsten Flashmob seiner Kompanie: fitte Kurs-Damen, die bei seiner «Enttarnung» freudig aus dem Häuschen sind. Geprobt wird zum Gassenhauer «Time of my life» aus «Dirty Dancing». Die Flashmob-Location ist das Berliner Sony-Center am Potsdamer Platz. Hier beginnt ein kleines Mädchen zu tanzen, tippt einen telefonierenden Passanten an und fordert ihn zum Mittanzen auf: Vladimir Malakhov himself. Die Choreografie für scheinbare Touristen, Kinogänger, Büroangestellte stammt von Xenia Wiest (Staatsballett Berlin) und von Carmen Bethke für die Kinder und Mitglieder des Aspria-Clubs. Das Geschehen begleitet die Kamera Schritt für Schritt, ehrfürchtig, auch mit Humor. Das kurzweilige Ergebnis der Autorinnen ...
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Tanz Juni 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von
Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen. An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts.,
Tel. +49-6196-228 49 www.ballett-badsoden.de
Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz
Nürnberger Straße. 108 k, D-96050 Bamberg,...
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«doctor fabre will cure you!»
In der Apotheke des Doktor Fabre treffen wir auf Kröten, Katzen und weiße Kaninchen. Fische schwimmen in seiner Badewanne. Die steht auf einer Wiese am Schelde-Ufer. Mal knutscht der Künstler Jan Fabre eine Löwenstatue, mal hüpft der Choreograf Jan Fabre als menschengroßer Maikäfer von Baum zu Baum. Mal trägt er einen...
Bis vor ein paar Jahren gab es, mal ganz grundsätzlich gesehen, zwei Sorten von Müttern: die Glucken und die Paradiesvögel. Mittlerweile sind die Business-Moms hinzugekommen, deren Aufkreuzen für den Tanz jedoch relativ folgenlos blieb. Denn die Escada-Amazonen lassen ihren Nachwuchs von Oma, Nanny oder Aupair zum Ballett chauffieren, und für sich selbst heuern sie...
