Honorare
Seit dem 1. April gelten für Tänzer und Tänzerinnen an deutschen Theatern verbesserte Arbeitsbedingungen. Dazu gehört auch eine Mindestgage in -Höhe von 2000 Euro, auf die sich die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. geeinigt haben. An der Vereinbarung, die Teil des Tarifvertrags NV Bühne ist, orientiert sich jetzt der Bundesverband Freie Darstellende Künste mit seiner Empfehlung zu einer Honoraruntergrenze (HUG) für freiberufliche Tänzer und Tänzerinnen.
Demnach sollte das Mindesthonorar für die Berufsgruppe mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialversicherung (KSK) mindestens 2490 Euro betragen. Für Berufsgruppen in der Freien Szene, die sich nicht über die KSK absichern können, wäre nach Meinung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste eine Grundgage von mindestens 2875 Euro im Monat angemessen.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Oktober 2018
Rubrik: Praxis, Seite 73
von
Ein Büro in der Berliner Volksbühne, zwei gepolsterte Stühle, zwei zierliche Tische, zwei Gläser. Eine große Tasche steht auf dem Boden, aus der sich Anne Teresa De Keersmaeker während des Gesprächs einen kleinen Lederball angelt. Die Choreografin und Chefin der Brüsseler Kompanie Rosas knetet das Utensil mit beiden Händen. Die Fingerübung dient offensichtlich...
Auditions
Carte Blanche, The Norwegian National Company of Contemporary Dance
is holding an audition for experienced dancers and apprentices to work with the company from August 2019. Send your motivation letter and CV in English with photo and video-links to
audition@ncb.no by 15 November
Successful applicants will be invited to audition in Bergen, Norway on
12,...
Sein «Beethoven» sollte der größte sein. 1964 choreografierte Maurice Béjart «La IXe Symphonie» als eine «Ode an die Freude», die Menschen am Ende über alle Grenzen hinweg in einem grandiosen Gemeinschaftserlebnis einte. Mag sein, dass sich John Neumeier davon abheben wollte. Sein «Beethoven-Projekt», bei den «44. Hamburger Ballett-Tagen» erstmals vorgestellt, gibt...
