lausanne: philippe saire...
...beendet im November in Lausanne seine Trilogie, die 2006 mit «Est-ce que je peux attirer votre attention sur la brièveté de la vie?» begann. Ihr Mittelstück fand sie 2008 mit der Aufforderung «Il faut que je m’absente». Beendet wird sie jetzt mit «Je veux bien vous croire» und nicht etwa, wie wir in tanz 4/10 schrieben, mit «Lonesome Cowboy». Wir dachten dies wohl deshalb, weil alles in Las Vegas begann. Hier entdeckte Saire, wie die Welt im Glück verschwand und die Illusion triumphierte. Premiere des finalen Stücks ist am 23.
November im Théâtre Sévelin, die gesamte Trilogie tritt ebendort am 10., 11. Dezember zusammen.
philippesaire.ch
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
erhält im November den mit 5000 Euro dotierten «Bayerischen Kunstförderpreis», der an Künstler in Bayern unter 40 Jahren vergeben wird. Der spanische Tänzer ist seit 2008 Mitglied im Ballett des Staatstheaters Nürnberg unter Goyo Montero und tanzt dort wichtige Rollen.
Ungeschildkrötet – schönes Wort. Ein vom Schutz des Panzers und von der Lahmheit der Bewegung befreiter Körper. Tanz eben. Isabelle Schad, einst Ballerina, heute Vordenkerin und Tänzerin der freien Szene, sagt: «Der Titel beruht auf einem Tippfehler; der Finger schlug zu weit links auf, es sollte ‹Untitled› heißen.»
In den Berliner Sophiensaelen stürzt sie in ein...
In den Armen eines Zuschauers – sie hatte ihn zu sich gebeten – raucht Katarina Stegnar röchelnd «Pina Bauschs letzte Zigarette». Makaber, denkt man. Geschmacklos, wüsste man nicht, dass das slowenische Performancekollektiv Via Negativa seine Ikonen immer schon etwas früher sterben ließ, lange vor dem Tod der Tanztheaterlegende. Neben Bausch nahmen bereits der...
