Die Lehrerin: Angie Lau

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Sie waren sechs Jahre lang Tänzerin in der Kompanie von Anouk van Dijk und lehren die von ihr entwickelte Countertechnique. Was interessiert Sie daran? Bei der Countertechnique geht es darum, wie der Körper im Raum und in Bewegung funktioniert, es geht um das Innen und Außen des Körpers und wie Dinge miteinander in Beziehung stehen. Die Countertechnique arbeitet immer mit Richtung und Gegenrichtung, es ist eine dynamische Balance in Bewegung.

Sie verbindet Denken und Bewegung effizient miteinander, und dafür ist es wichtig, unbewusste und überflüssige Spannungen zu lösen. Ich möchte das Verständnis dafür schulen, wie das Denken die Bewegung beeinflussen kann. Wenn ich beispielsweise ein schlechtes Verhältnis zu meinen Füßen habe, dann traue ich ihnen unbewusst womöglich nicht zu, dass sie mich tragen, sprich, ich gebe nicht mein ganzes Gewicht in den Boden ab. Erstens geht es also im Unterricht darum, dass die Tänzer sich des eigenen Körpers gewahr werden, und zweitens darum, die Werkzeuge der Countertechnique zu lernen und anzuwenden.

Wie sehen die Unterrichtsstunden aus? Jede Stunde beginnt gleich, damit die Tänzer sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Es gibt natürlich ...

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Tanz Juli 2013
Rubrik: praxis, Seite 74
von Esther Boldt

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ausstellungen und screenings

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«re.act.feminism #2 – a performing archive», Archiv- und Arbeitsstadion mit mehr als 250 Film-, Video- und Foto-Dokumenten der feministischen, genderkritischen und queeren Performancepraxis. Bis 18. August

Kassel, Museum für Sepulkralkultur, sepulkralmuseum.de
«tanz & tod». Bis 8. September

Köln, Deutsches Tanzarchiv...