Fotografie
«See Saw» heißt der rare Fotoband des US-Tanzfotografen Michael Philip Manheim. Nur selten erzählen Bilder, wie Tanzfotografen zu ihrem Metier kamen. Im Auftrag einer Fluggesellschaft fotografierte Manheim 1976 den CN Tower in Toronto. Ein Wagemutiger zog an einer Gondel vorüber – «Hanging Out» entstand, wie Manheim sagt, als eine Mischung aus Zufall und guten Reflexen, die er schon in High-School-Zeiten suchte. 1956 fotografierte er in Ohio «Ladies Leaping». 35-mm-Handkameras waren gerade auf den Markt gekommen.
Manheim entdeckte neue Freiheiten, begann mitzutanzen und direkt in die Aktion hineinzuspringen. Heute ist er berühmt für zehnfach belichtete Tanzfotografien, die im Betrachter den Eindruck entstehen lassen, die Bewegung von Tänzern exakt nachvollziehen zu können.
Manheims signiertes Jugendwerk entstand als Deluxe-Edition für Contem-porary Works / Vintage Works (vintageworks.net) und kostet 400 US-Dollar.
michaelphilipmanheim.com
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Melanie Suchy, war es schwer, elf Gruppen zu finden, die Deutschland präsentieren?
Natürlich. Und wenn du die elf endlich hast, denkst du am nächsten Tag, es waren die falschen elf. Aber solche Zweifel sind seriös. Man muss sich nichts vormachen. Die Auswahl jetzt ist das Statement.
Warum elf, in den Jahren davor, 2000 bis 2004, waren es 17 Choreografen, 2006 sogar...
Am 13. Juli wird Anna Halprin, die amerikanische Wegbereiterin des postmodernen Tanzes, 90 Jahre alt. Von ihr stammt die Idee der kollektiven Improvisation, für sie ist die Grenze zwischen Tanz, Kunst und Therapie fließend, für sie wurde Tanz ein Mittel zur «Wiederentdeckung der eigenen spirituellen Identität», für sie muss Tanz fließend, unmittelbar und vor allem:...
Rotes T-Shirt, Pferdeschwanz, Hornbrille, Pumphöschen: Rachel Krische wirkt wie die Karikatur einer jungfräulichen Lehrerin, die ihre Ferien pflichtbewusst mit Mutter verbringt. Zuletzt zeigte sie beim Festival «Nottdance» in Nottingham «The Swimmer», ein Solo, das auf den Instruktionen von Deborah Hay, der Ikone des Judson Dance Theater, beruht. Seit 1998...
