ausstellungen
ausstellung: jean dubuffet
Noch bis zum 8. Mai läuft die Retrospektive in der Fondation Beyeler in Basel: Gewidmet dem ebenso facettenreichen wie fantasievollen Œuvre von Jean Dubuffet (1901 – 1985), in dem selbst Körper, Gesicht und Objekt zu einer Landschaft werden können.
«Metamorphosen der Landschaft» nennt sich denn auch die Schau, die sich um eines seiner Hauptwerke gruppiert: «Coucou Bazar», ein vielgliedriges Bühnenspektakel, in dem Malerei, Skulptur, Tanz, Theater und Musik in einzigartiger Weise aufeinandertreffen.
1973 im New Yorker Guggenheim Museum uraufgeführt, war es einst nur wenige Male zu sehen. In der Ausstellung wird das jetzt öfters möglich sein: Jeden Mittwoch- und Sonntagnachmittag erweckt der griechische Choreograf Kiriakos Hadjiioannou gemeinsam mit zwei kostümierten Performern die Installation zu neuem Leben.
Basel, Fondation Beyeler, fondationbeyeler.ch
«Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft». Noch bis zum 8. Mai
Berlin, Hamburger Bahnhof, julianrosefeldtinberlin.de
«Manifesto»: Der Künstler Julian Rosefeldt verteilt in seiner Video-Installation die Texte von Kunstmanifesten auf zwölf heutige Figuren, alle verkörpert von der Schauspielerin Cate ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz März 2016
Rubrik: Kalender, Seite 54
von
Sieben Jahre ist «Hold Lightly» alt. Im Rahmen eines «Beethoven»-Abends des Kevin O’Day Ballett Mannheim entstanden, nahm die damalige Solistin des Stuttgarter Balletts das Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll zum Anlass, «Zäsuren und Neuanfängen» nachzuspüren wie auch der «Frage nach dem Weitergehen und Zurücklassen und dem, was ihm folgt». Bridget Breiner stand seinerzeit...
Wer sein Kind ermordet, um es für das Kriegsgeschäft in einer Wette auf das Wetter zu opfern, wie es Agamemnon tat, 2500 Jahre alter Antiheld des Bestsellerautors Aischylos, der das Blut seiner Tochter Iphigenie gegen Nordwind tauschte, ist ein echter Idiot. Lüneburgs Tanzchef Olaf Schmidt besetzt ihn trotzdem mit einem Heldenkörper, Wallace Jones. Dessen Tod...
biografien: claire bauroff
Noch während des Ersten Weltkriegs debütierten insbesondere in München, Berlin und Wien zahlreiche Tänzerinnen. Zunächst von dem noch unbestimmten Wunsch beseelt, ihr Inneres nach außen zu tragen, wussten viele von ihnen nicht, wohin der Weg sie führen würde. Etliche wechselten auch das Genre, wandten sich kabarettistischen Formaten zu...
