kevin o’hare...
Wenn Monica Mason ihre Position als Direktorin des Royal Ballet im Juli 2012 verlässt, folgt ein ihr Vertrauter nach: der geschäftsführende Direktor Kevin O’Hare. Er ist die todsichere Lösung. Der Mann versteht das Geschäft und die täglichen Probleme des Balletts weit besser als irgendeiner sonst, und er genießt das Vertrauen der Kompanie, zumal das der Tänzer. Außenstehende halten seine Wahl für eher uninspiriert, außerhalb der britischen Tanzszene kennt ihn kaum jemand.
Andere begrüßen die überzeugende Lösung, denn O’Hares Ruf, bei jeglichem Entscheidungsprozess an erster Stelle die Belange der Tänzer im Auge zu haben, sichert ihm wohl auch in Zukunft jeglichen Rückhalt der Kompanie. Denn O’Hare ist einer von ihnen.
Der 45-Jährige stammt aus der Royal Ballet School, tanzte ab 1984 am Sadler’s Wells Royal Ballet und wurde zu einem technisch starken und zuverlässigen Bühnenpartner, der 1990 in der inzwischen als Birmingham Royal Ballet fungierenden Kompanie zum Solisten gekürt wurde. Er arbeitete mit Frederick Ashton, Kenneth MacMillan, David Bintley und Peter Wright und galt als der Tänzer, der das nationale und internationale Touring wie eine Eins durchstehen konnte: eine nicht ...
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Tanz August/September 2011
Rubrik: menschen, Seite 44
von Mike Dixon
Ausnahmsweise darf der Besucher die Leipziger Red-Bull-Arena über den Haupteingang betreten, durch den sonst nur die beflügelten Glücksritter vom Rasenballsport e. V. und ihre viertklassigen Gegner stapfen. Der Gang durch die Katakomben ist ein Gang durch die Zeit. Man passiert die Schichten vom Adolf-Hitler-Feld über das «Stadion der Hunderttausend» bis zur...
3sat, www.3sat.de
14. Aug., 21.45h: «Der rote Sufi», Tanzen in Trance, Dokumentarfilm
3. Sept., 22.35h: «New York Dance», junge Choreografen in New York, Dokumentation
26. Sept., 20.15h: «Florian Schroeder und Gäste» mit den Locking-Tänzern Hilty & Bosch
arte, www.artepro.com
1. Aug., 21.55h: «12 Tangos», ein Film von Arne Birkenstock
13. Aug., 23.30h: Kulturmagazin...
Wellness ist ein bitteres Wort. Es bezeichnet jene ausgesparte Zeit, die man dem eigenen Wohlbefinden widmen muss, weil es sonst ja nicht stattfindet. Auch Kunst soll Wellness sein, uns wie sonst Öle und erprobte Finger in einen Zustand versetzen, in dem jeder Widerstand zwecklos wird. Gebt euch hin! Das ist ein Imperativ.
Kattrin Deufert und Thomas Plischke haben...
