Im Namen Noverres
Als «Deutschlands Kaderschmiede für Choreografen» wurde die Noverre-Gesellschaft bezeichnet, in einem Portrait des Wuppertaler Choreografen Marco Goecke, den Fritz Höver als einen der jüngeren Noverre-Absolventen in die Ballettwelt hinausgeschickt hatte.
«Deutschlands Kaderschmiede für Choreografen»: das ist kein Avantgarde-Festival, kein Tanz der freien Szene und kein hoch subventioniertes Choreografisches Zentrum – es ist eine Publikumsvereinigung von Ballettfreunden, die sich vor fast genau 50 Jahren in Stuttgart gegründet hat, um das Wissen über den Bühnentanz zu fördern. Dabei entstand schon bald der Gedanke, neben Vorträgen und Demonstrationen auch Workshops für diejenigen Tänzer des Stuttgarter Balletts zu veranstalten, die sich als Choreografen ausprobieren wollten: der Anfang einer bahnbrechenden Idee.
Denn es sind nicht nur die drei weltbekannten Namen Neumeier, Kylián und Forsythe aus diesen Stuttgarter Workshops hervorgegangen. Die Noverre-Gesellschaft taucht in der Biografie zahlloser bekannter Choreografen und Ballettdirektoren auf, und zwar immer ganz am Anfang. Niemand weiß heute, ob auch Marco Goecke einmal zu einem Klassiker des modernen Balletts werden wird, aber ...
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The young Japanese theatre created by Toshiki Okada and his group chelfitsch is developed by means of a unique methodology involving everyday speech and gestures, challenging the rigid terms of conventional theatre. Okada, who was shortlisted for the Toyota Choreography Award – Discover Choreographers for the Next Generation with his piece “Air Conditioner,”...
Kinshasa, (Kongo), die verbotene Stadt.
Gibellina (Sizilien), die tote Stadt.
Frankfurt (Main), die geometrische Stadt.
Drei Bildschirme und drei klare Alternativen.
«From Inside» ist Thierry De Meys erste Installation,
in der das Publikum bestimmt,
wohin die Reise geht.
Forsythes Tänzer gefilmt, als wohnten sie
in den Tischen aus
«One Flat Thing Reproduced».
Sie...
Endlich einmal ein Bühnenbildner, der Farbe bekennt. Auf Einladung der Tribune de Genève hat Paul Cox eine Ausgabe gestaltet, und pünktlich zur Ballettpremiere im Bâtiment des Forces Motrices vor anderthalb Jahren erschien das Blatt wie ausgewechselt: kein einziges Bild. Stattdessen Buntheit, wohin man blickt, und eine Zeitung, die ihren Spaß hat an seiner...
