ausstellungen
ausstellung_________
tomás saraceno
In sehr luftiger Höhe unter der gewaltigen Glaskuppel des Düsseldorfer K21 Ständehauses hat der argentinische Künstler Tomás Saraceno ein stählernes Spinnennetz gespannt – für mutige Besucher, die mit flauem Gefühl zwischen Himmel und Erde entweder erfahren, was es heißt, sich wie eine Spinne zu fühlen, sobald man 25 Meter über dem Abgrund schwebt. Oder aber: von welchen gesellschaftlichen «Co-Abhängigkeiten» (Saraceno) das Leben in der Gemeinschaft abhängt.
Denn jeder Kletterer spürt in diesem von Sicherheitsnetzen abgesicherten Riesengespinst die Schritte der anderen, egal wie weit sie entfernt sind. Jede eigene Bewegung erschüttert sofort auch die aller anderen. Das ist ein Grundprinzip von Choreografie – jeder Schritt hat Folgen. Nirgendwo erfährt man das so körperlich wie in Saracenos Rauminstallation «in orbit», die voraussichtlich bis Herbst 2014 zu erleben ist.
kunstsammlung.de
Berlin, Akademie der Künste, Hanseatenweg, adk.de
«re.act.feminism #2 – a performing archive», Archiv- und Arbeitsstadion mit mehr als 250 Film-, Video- und Foto-Dokumenten der feministischen, genderkritischen und queeren Performancepraxis. Bis 18. August
Berlin, ...
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Tanz August/September 2013
Rubrik: kalender und kritik, Seite 62
von
der lehrer_________
peter appel
Sie waren alles: Tänzer, Ballettmeister, Pädagoge, Direktor, gelegentlich sogar Choreograf. Als was sehen Sie sich am liebsten? Als Lehrer. Ich habe zwar sehr gerne getanzt, aber irgendwann meine größere Leidenschaft in der Pädagogik entdeckt. Ich arbeite lieber mit Leuten, anstatt sie zu dirigieren. Deshalb war die Position eines...
tv und bildband_________
king of pop, sultan of style: michael jackson
Da fährt also die Senderfamilie Sat1/Pro7 Hammerquoten ein mit einem DSDS-Tanz-Simile namens «Got to dance». Den Vorsitz führen drei Juroren, und immerhin zwei davon – Nikeata Thompson und Howard Donald – schieben Volldurchblick im choreografischen Geschäft: Sie hilft regelmäßig Culture Candela,...
Marius Petipa musste nicht lange überlegen, zu welcher Musik er Dornröschen wachküssen ließ. Er bestellte sich einfach «ein feuriges und bebendes Motiv» bei Tschaikowsky. Merce Cunningham schuf seine Choreografien unabhängig von John Cages Musik und setzte beides erst bei der Premiere zum fertigen Stück zusammen. «In meinen choreografischen Kreationen habe ich mich...
