tanz-jahrbuch 2010: ergänzungen
Die beiden im Jahrbuch diskutierten neuen Förderprogramme der Kulturstiftung des Bundes haben nun je eine bis 2014 eingesetzte Jury.
Das Programm Tanzerbe zur Repertoirebildung begleiten Rose Breuss, Direktorin des Institute for Dance Arts an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz, Bettina Masuch, künstlerische Leiterin des Festivals «Springdance» in Utrecht, Martin Puttke, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbands für Tanzpädagogik, Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin und Betriebsdirektorin des Staatsballetts Berlin sowie Christina Thurner, Assistenzprofessorin am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern.
Den Fonds Tanzpartner, der Schulen und Kompanien zusammenbringen möchte, betreuen Ulrike Kegler, Schulleiterin der Staatlichen Montessori-Oberschule in Potsdam, Antje Klinge, Professorin für Sportpädagogik und Sportdidaktik an der Ruhr-Universität Bochum, Xavier Le Roy, Tänzer und Choreograf, sowie Moos van den Broek, künstlerische Leiterin der Tanzsparte an Het Lab in Utrecht. Antragsteller sollten versuchen, diese Personen für sich zu gewinnen.
Dem Bericht zur Lage in Thüringen von Volkmar Draeger, ebenfalls im Jahrbuch, widerspricht Andris ...
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Eine Aufführung einfach sympathisch zu finden, ist eigentlich das Schlimmste, was man über sie sagen könnte. Genau dieses Gefühl aber hat «You’ve changed» von Thomas Hauert nach seiner Premiere in Lissabon hinterlassen. Tänzer, frei von geschlechtlicher Zuschreibung, sind mit frei fließenden Bewegungen auf der Bühne unterwegs, während dieselben Tänzer noch einmal...
Was würden Tiere uns wohl sagen, wenn sie wüssten, welch schlechtes Image sie haben, ob in geflügelten Worten oder im Blick der Philosophen? Primitiv seien sie, auf Instinkte, Konsum und Überleben fixiert. Selbst der Philosoph Giorgio Agamben meint noch in seinem Essay «Das Offene. Der Mensch und das Tier» von 2003, der Mensch müsse erst das animalische Restrisiko...
Sie war noch lange nicht 18, da hat sie Vladimir Malakhov vom Fleck weg als Erste Solistin ans Berliner Staatsballett engagiert. Acht Jahre ist das her. Inzwischen ist Polina Semionova so populär, dass man für einen Buchtitel getrost auf ihren Nachnamen verzichten kann. Auf 250 Seiten passt ihr Werdegang bereits, obwohl sie «einfach keinen Ballettkörper» hatte –...
