Nelisiwe Xaba

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Das einzige Problem ist ihr Nachname, bei dessen Aussprache sich unsereins immer blamiert – er beginnt mit einem schnalzenden Xhosa-Klick. Deshalb hat man sich in Europa angewöhnt, von «Nelli» zu sprechen, wenn man Nelisiwe Xaba meint, und das tut man jetzt öfter. Die frühere Tänzerin bei Robyn Orlin, die schon immer auch eigene Sachen machte, hat von Soweto aus die Welt erobert. Mit einem Stipendium für die Rambert Dance Company lernte sie die Londoner Tanzszene kennen, kehrte nach Südafrika zurück und probierte die unterschiedlichsten Formen und Formate aus.

Ihre Aufführungen sind ironisch und vielschichtig, vom frühen Solo «Plasticization» bis zur jüngsten Arbeit «Black! … White?».

Sie liebt die elegante Form, die ungelösten Rätsel und die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Richtungen. ­Nelli, die Tänzerin und Choreografin, tut sich gern mit Theaterleuten zusammen, mit Malern, Musikern oder Filmemachern. Gemeinsam entwickeln sie ungewöhnliche Crossover-Stücke jenseits aller Schubladen und Trends, stets auf der Höhe der Zeit und mit dezidiert amüsanten Meinungen zu den ernsteren Fragen des Lebens. Ob sie mit der Tänzerin und Choreografin Kettly Noël ein abgründiges ...

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Tanz Jahrbuch 2010
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 145
von Renate Klett

Vergriffen
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