Neue DVDs
Sie lassen nicht nur ihre Körper sprechen. Von Simone Wiest animiert, kommen die Tänzer vor der Kamera ganz schön ins Reden – und Eva Evdokimova, als Primaballerina der Deutschen Oper Berlin unvergessen, Henning Rübsam, ein junger Choreograf aus Hamburg, Nikolaj Hübbe, der dänische Principal des New York City Ballet, seine amerikanische Partnerin Wendy Whelan und Tadej Brdnik, der kroatische Kollege aus der Martha Graham Dance Company – alle erzählen, was es bedeutet, ein professioneller Tänzer zu sein.
In ihrer Doku Behind the Curtain bringt Simone Wiest das Kunststück fertig, den Vorhang zu lüften, ohne das «Wunder» dabei zu entzaubern. Selbst wenn die Karriere kurz ist, jede Menge Schweiß kostet und sich trotzdem nicht wirklich «lohnt», würde keiner von ihnen mit den Tausenden tauschen wollen, die auf der Suche nach dem Glück durch New Yorks Straßen hasten. «Ich bin im Einklang mit mir selbst», sagt Rübsam, dessen Arbeiten man gern einmal in seiner Heimat sehen würde.
Als «polymorph» bezeichnet sie Maurice Béjart – vielgestaltig ist Marcia Haydée in der Dokumentation M. for Marcia ihres langjährigen Lebenspartners Jean Christophe Blavier. Bisher unveröffentlichte ...
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While female choreographers in their forties ponder upon their identities and their place in the world, today’s young choreographers are going through the walls without stopping. They don’t ask for anyone’s permission or apologize for their uninhibited drive. 25-year old Eeva Muilu, in her third year studying choreography at Theater Academy in Helsinki and...
Zwei Zeichen hat die neu formierte Tanzkooperation Freiburg/Heidelberg gesetzt: Mit der Benennung von Joachim Schlömer als Kurator ist der eher als Opernregisseur brillierende Schlömer auch in Sachen Tanz ans Stadttheater zurückkehrt. Ob er selbst choreografieren wird, bleibt abzuwarten. Als künstlerischer Chauffeur des südwestlichen Reiseballetts dürfte er für...
Den Letzten beißen die Hunde. Nicht so in Chemnitz. Erst fällt einer nach dem anderen in den Orchestergraben, bevor sich am Ende die Erde öffnet und den einzigen Überlebenden, Marko Bullack, verschlingt. Noch hat Strawinskys «Sacre» das Sagen, und Steffan Claußner, als Dirigent eines imaginären Orchesters scheinbar auf verlorenem Posten, greift sich beim...
