robert wilson
feiert die japanische Tänzerin Suzushi Hanayagi, die seit 1984 in seinen «Knee Plays», in der «Alceste» in Stuttgart, in «Death, Destruction and Detroit II» in Berlin, in «Le martyre de Saint-Sébastien» in Paris auftrat. In New York wirkte sie unter anderem bei der Choreografin Molly Davies in «Arrivals & Departures» mit. Hans-Peter Kuhn schrieb für ihre Soloperformance die «Music for Americium 225 ‘89». Heute ist die 1928 in Osaka geborene Tänzerin demenzkrank. Wilson besuchte sie 2008.
Ihre wortlose Erinnerung an Gesten des Tanzes bewegte ihn dazu, ihre Kunst gemeinsam mit befreundeten Künstlern in einem dreiteiligen Gedächtnisbild aus Film, Performance und Installation festzuhalten. Die Ausstellung wird am 25. August von Robert Wilson in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz eröffnet (bis 12. September). Bis dahin sind Robert Wilsons Videoporträts und Hommagen, etwa an Dita von Teese und Caroline von Monaco, noch bis zum 22. August im ZKM in Karlsruhe zu sehen.
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