Neue Residenzen, Auditions, Tanzpädagogik auf Kubanisch
Neue Residenzen
Am 3. Oktober wurde das Teatro San Materno in Ascona/Schweiz wiedereröffnet. Die Ausdruckstänzerin Charlotte Bara ließ es 1928 im Bauhausstil erbauen. Jetzt soll die von Domenico Lucchini und Tiziana Arnaboldis geleitete Bühne für 140 Zuschauer einer Verbindung von historischer Avantgarde und heutigen Bewegungskünsten dienen: als Laboratorium für Recherche und Kreation im Tanz. www.teatrosanmaterno.ch
Ein weiterer neuer Tanzkomplex ist das Eden***** in Berlin-Pankow. Fünf Gebäude stehen in einem Park mit altem Baumbestand, renoviert bzw. gebaut mit Lottomitteln.
Sie gehören zur gemeinnützigen Dock 11 GmbH von Wibke Janssen und Kirsten Seeligmüller. Neben einem generationsübergreifenden pädagogischen Angebot gibt es Gästezimmer für Residenzen; derzeit sind Petter Jacobsson und Thomas Caley vom Moderna Dansteatern Stockholm da, Meg Stuart probt hier, am 12. Nov. wird in der Breiten Straße 43 die offizielle Einweihung gefeiert. dock11-berlin.de
Elizabeth Mason
ist seit 2008 Erste Solistin am Stuttgarter Ballett, also eine Frischgebackene. Die Amerikanerin begann ihre Tanzausbildung an der Kirov Academy of Ballet in Washington D.C. und wechselte an die ...
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Er ist ein Star am Flamencohimmel: Israel Galván, Mitte dreißig, Sohn eines Tänzerpaars aus Sevilla, ein brillanter Techniker, ein Genie des Zapateado, und ein begnadeter Wanderer zwischen zwei Welten, dem populären, rituellen Tanz der spanischen Tablaos und seinen ausgeklügelten Auftritten auf europäischen Tanzbühnen. Ein betörender Tänzer, der zeitgenössische...
Emanuel Gat erzählt davon, dass ihm bei seinem Stück «Hark!», das er im Frühjahr für das Pariser Opernballett kreiert hat, Laurent Hilaire assistierte: «Der hat bei der Uraufführung von Bill Forsythes ‹In the Middle, Somewhat Elevated› getanzt.» Es schwingt Ehrfurcht in seiner Stimme mit, wenn er das sagt. Sein Erfolg bei den Parisern muss in der Ballettwelt als...
Man nehme die Metro bis zur Endstation, frage sich in einem Neubaugebiet durch, gelange so an einen Universitätscampus, überquere eine Durchgangsstraße, wandere an stillgelegten Fabrikhallen vorbei und stehe schließlich vor der «Garage». Diese abgelegene Außenspielstätte des Choreografischen Zentrums von Rennes, Hauptstadt der Bretagne, bietet bei aller...
