bern: anna huber...
Zu den «Zeitgenössischen Schweizer Tanztagen» hat auch ein Projekt mit dem Namen «Aufräumarbeiten im Wasserfall» Premiere. Warum ein so guter Titel noch immer nur ein Arbeitstitel sein soll, ahnt, wer Anna Hubers Denkart kennt: Sie sucht nach der «Ritze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen». Körpergrenzen ästhetisch aufzulösen, statt sie festzulegen, das ist ihre Spezialität, die Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Yves Netzhammer sogar eine Sensation. Netzhammer formt Möbel zu Körpern, seine Grafiken tanzen in 3-D.
Umgekehrt formt Anna Huber ihren Tanz zu grafischen Ausrufezeichen, mit Netzhammer probiert sie sich an acht Versuchsanordnungen, die – wer Anna Hubers Kunst kennt, weiß das – allesamt gelingen. In der Dampfzentrale am 3. und 4. März.
swissdancedays.ch
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Tanz März 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 36
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