Bundesjugendballett: Charlotte Larzelere
Sie haben, nicht zuletzt von Sabrina Lenzi an der Houston Ballet Academy ausgebildet, eine Zeit lang am Houston Ballet II getanzt. Wie haben Sie denn ausgerechnet in Amerika vom Bundesjugendballett erfahren?
Die Houston Ballet Academy gehört zu den Ballettschulen, die in einer gemeinsamen Aufführung das 20-jährige Jubiläum von John Neumeiers Ballett «Yondering» feierten. Im Vorfeld kam der Künstlerische und Pädagogische Leiter des Bundesjugendballett (BJB), Kevin Haigen, zu uns in die Staaten, um uns zu unterrichten und zu coachen.
Er war der Erste, der mir vom BJB erzählte.
Welche Hoffnungen, welche Erwartungen knüpften Sie an Ihr Engagement?
Ich habe mein ganzes Leben in Houston verbracht. Daher wollte ich an einen Ort wechseln, an dem ich mich weiterentwickeln kann: als Persönlichkeit und als Künstlerin. Das breit gefächerte Repertoire des BJB und auch das kontinuierliche Training schufen einen «Raum», in dem ich weiter lernen und wachsen konnte.
Wie lief die Audition ab?
Ich konnte nicht zum Vortanzen nach Hamburg kommen. Es war daher ein absoluter Glücksfall, dass mir ein Vertrag angeboten wurde. Alles wurde online abgewickelt – damit hatte ich vorher eher wenig Erfahrung. ...
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Tanz Oktober 2018
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Hartmut Regitz
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