Neue Bücher

Noch mehr Bücher von Gerti Michaelis Rahr und Rose Eichenbaum

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Zu 59 amerikanischen Choreografen zog es Rose Eichenbaum mit Kamera und Ton­band. Glen Tetley ist bei ihr der Connais­seur, Anna Halprin die Waldnymphe und Anna Sokolow eine Rebellin. Entstanden sind lus­tige Inter­views, teils Dokumente grauslicher Eitel­keit, gut gewürzt mit Anekdoten aus dem Leben großer US-Beweger und geleitet von der großen Frage: Was inspiriert dich? Die Por­traits und Interviews, so echt wie offenherzig, sagen über die Meister mehr als manche Abhandlung. Masters Of Movement erschien bei Smithsonian Books, www.sipress.si.

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Interviewt wurden auch Emio Greco und Frédéric Fla­mand für die Reihe dance­forward, danceforword beim L’Epos-Verlag in Palermo (www.lepos.it): der Beginn einer Reihe griffiger Bändchen von Susanne Franco mit Werk­liste und einem aus­führlichen Frage-Antwort-Spiel, Momentauf­nahmen ihrer Zeit, aktuell von Yasmeen Godder und Ismael Ivo. Jetzt bereitet Yvonne Hardt Inter­views mit Sasha Waltz und Meg Stuart vor.
Pro Helvetia bittet dagegen Choreo­grafen wie San Keller, Foofwa d’Imobilité und Fabienne Berger, selbst gestaltend einzu­greifen in die Collection cahiers d’artistes; schmale Foto- und Grafikbände, voll Fantasie und ohne ...

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Tanz Juli 2005
Rubrik: Magazin, Seite 15
von

Vergriffen
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«Hohoho», lachen Nagg und Nell

Tabula rasa. Weißer Boden, weiße Leinwand. Nichts sonst. Stille. Antje Pfundtner startet in ihrem ersten Gruppenstück bei null. Fängt wieder von vorn an: als Choreografin und Geschichtenerzählerin über das Leben und das Tanzen. Themen wie schon in ihrem ebenfalls in der Kampnagelfabrik produzierten und uraufgeführten Solo «eigensinn», mit dem die Wahlhamburgerin...

Wozu braucht man Autorschaft?

Was bietet den Choreografen das Urheberrecht? Die Tanz­wissenschaftlerin Gabriele Brandstetter und der Rechtswissenschaftler Artur-Axel Wandtke luden zur großen Konferenz an die Berliner Humboldt-Uni. Choreografen, hieß es dort, euch stehen dieselben Rechte zu wie Autoren und Musikern! Fein. Und jetzt? Macht sich dieselbe Mattigkeit breit wie vor fünf Jahren bei...

Germaine Acogny

Afrika ist groß. Gibt es den einen afrikanischen Tanz? Nein. Afrikanischer Tanz ist ein Konzept, eine Erfindung, die in Frankreich begann, als afrikanische Tänzer sahen, dass ihr Körper etwa im Ballett anders reagiert als der von Europäern. Man merkt den Unterschied halt eben erst in der Fremde. Als ich nach Afrika zurückging, habe ich systema­tisch nach...