schweiz: charles gebhard...
...hat noch einen Präsidentenposten bekommen. Er leitete bis zum vergangenen Jahr den «Prix de Lausanne», dessen Ehrenpräsident er inzwischen ist, und steht nun der neu gegründeten Stiftung Schweizer Tanzarchiv vor. Es handelt sich im Grunde um nichts anderes als die Zusammenlegung zweier bislang voneinander unabhängiger Sammlungen, den Lausanner Archives Suisses de la Danse und der Mediathek Tanz in Zürich.
Dementsprechend bleibt das seit 1.
Januar existierende Schweizer Tanzarchiv auch auf diese beiden Standorte aufgeteilt, sodass sich keiner der beiden Landesteile vernächlassigt fühlt; jede der beiden Geschäftsstellen des Archivs hat eine eigene Direktorin, Eve Bhend in Zürich und Selina von Schack in Lausanne.
Das Schweizer Tanzarchiv hat sich «die Bewahrung des schweizerischen choreografischen Erbes in all seinen Formen und Facetten» auf seine Fahnen geschrieben – also von alpenländischen Volkstänzen über den Ausdruckstänzer Sigurd Leeder und Maurice Béjart, dessen Nachlass in Lausanne liegt, bis zu allen lebenden Schweizer Choreografen wie Martin Schläpfer, Urs Dietrich, Gregor Zöllig und Anna Huber. Und jeder, der mal in der Schweiz gastiert hat, wird ebenso zum Schweizer ...
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Tanz Juni 2011
Rubrik: menschen, Seite 27
von
Macras tanzte am 9. März 2001 mit ihren Freunden auf dem schwarz-weiß gekachelten Herrenklo der Berliner Schaubühne. Kein Presseorgan damals, das mit diesen schockierenden Bildern nicht das Ende des guten alten Theaters bewies. Der Tanz rebellierte zwischen zwei Reihen polierter Porzellanpissoirs. Zehn Jahre später bläst die Choreografin aus Argentinien die von...
...und Falk Richter sind ein Dream-Team, die Choreografin, die die Countertechnique erfand, und der regieführende Dramatiker. Nach wenig mundfaulen Tanzstücken wie «Trust» und «Protect Me» verlassen sie die Berliner Schaubühne und ziehen um ins Schauspielhaus Düsseldorf. Drei neue Symbiosen aus Tanz und Schauspiel billigt ihnen der neue Intendant aus Schweden zu,...
Der Anfang spricht schon vom Ende. «I did it my way!», singt Robert Bell und öffnet die Arme zu ausladenden Showmaster-Gesten. Mehr Worte hat er nicht, wiederholt sie aber, als habe er sich für die endgültige Version noch nicht entschieden. Jede ist so super wie er. Er schlenzt über die Bühne, springt auf den Tisch, Applaus brandet aus dem Off, dann auch aus dem...
