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Auf dem Weg nach Dresden Franz Kafka gelesen: «Man fotografiert Dinge, um sie aus dem Sinn zu verscheuchen.» Wir knipsen, um nicht hinzusehen. Wir halten uns auf Reisen die touristischen Objekte vom Leib, indem wir sie «ab»-lichten. Wegblitzen. Man könnte mit dem gleichen Recht sagen: Tanzfotografie verscheucht das Erlebte. Tanzfotografie ersetzt die vergänglichen Vorgänge auf der Bühne gegen das Bild. Eben weil der Tanz fast nie zum Bild erstarrt. Weil Tanz das Gegenteil von Bild ist.
Die Palucca Schule Dresden. Eine neue Leitung. Mit einem neuen Konzept.
Werde von einem bellenden Mops-Hund empfangen. «Gret Palucca hatte auch einen», sagt sein Herrchen, der Pressesprecher Konrad Hirsch. Der Hund spricht für Kontinuität. Umso weniger muss der Pressesprecher sprechen. Er muss das neue Image verbreiten. In Zukunft mehr Klassik, weniger Moderne. Zehn Tage lang soll sich die Palucca Schule in einem großen Dresdner Einkaufszentrum darstellen. Sie geht an eine Öffentlichkeit, die ein bestimmtes Bild von Tanz hat. Bei den meisten wird dieses Image nicht durch Theaterbesuche verfertigt. Eher durch Jugenderinnerungen. Und durch die Tanzfotografie. Dieses diffuse Bild von Tanz muss die Schule ...
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Sankai Juku sehen und sich kratzen. Der Anblick weiß bemalter Körper, deren Tünche langsam abblättert, kann extreme Reaktionen hervorrufen. Eine Zuschauerin ging nach der Aufführung von «Toki – ein Augenblick in verschlungenen Zeiten» nach Hause und rieb sich stundenlang die Haut am ganzen Körper. Eventuell auch, um besser zu ergründen, was sie auf der Bühne...
Erst mal zuhören. Der Abend beginnt mit einer stillen Huldigung an den Meister des Jazz, den seine Verehrer «J. C.» nannten, wie den Christ. Dann erscheint Emanuel Gat. Steht im Wind der Zeit, im Sturm der Bläser.
Er fühlt. Alles. Er tanzt nicht zu John Coltrane, sondern er ist die Musik. Er krallt sich hinein in den Fluss der Rhythmen, bis in die intimen...
One evening, as audience members mill about the foyer of Black Box Teater in Oslo, a Norwegian radio journalist approaches those waiting with the question: “What comes to mind when I say the name Hooman Sharifi?”
Any story about Hooman Sharifi inevitably includes his personal history. Even theatre-goers who are familiar with his work, such as those in Oslo, focus...
