Wer ist der Star?
Er hat keine Angst vorm Fliegen. Aber das Gefühl seiner wiedergewonnenen Freiheit ist nichts anderes als eine Illusion. Wenn Ikarus sich auf dem Video scheinbar in die Lüfte hebt, stürzt er in Wahrheit ins Wasser, und die Verkehrung der tatsächlichen Verhältnisse wiederholt sich im ersten Teil des Tanzabends «Mit den Flügeln des Ikarus» wie in einer Endlosschleife: Ausdruck für die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens und dennoch ein Ansporn, sich über die Widrigkeit seines Schicksals zu erheben.
Gleich zu Anfang seilen sich Magdalena Stoyanova, Susan McDonald und Miranda Glikson aus dem Bühnenhimmel ab, als wären es Fußgänger der Lüfte, um im zweiten Teil Allegorien wie Freiheit, Liebe und Tod zu verkörpern. Wie seine australische Kollegin Natalie Weir hat sich Tarek Assam von den «Metamorphosen» des Ovid inspirieren lassen. Trotz aller Unterschiedlichkeit fügen sich beide Interpretationen am Schluss zu einem Ganzen – vielleicht auch ein Verdienst der Dramaturgin Leonore Welzin, die auch die gesprochenen Texte beisteuert.
Gießens Ballettchef inszeniert seinen «Ikarus» als Tanztheater und findet suggestive Bilder. Schwanenflaum bedeckt den Boden des Gefängnisses, in dem Daedalus ...
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Suraya Hilal was born in Cairo where she learned to dance in the traditional way at family celebrations as a child. She researched contemporary dance and eastern traditions, among them Indian dance. She was also trained in Afro-American dance in the USA, where she completed her education, and finally settled in London in 1980. Supported by the British Arts Council...
Sigrid Gareis,
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