Vorschau
Gesellschaftstanz
Wirtschaftsimperien, Monarchien und Clans wie die Kennedys vertreten das dynastische Prinzip: Einer hat irgendwann etwas angefangen, die nächsten Generationen stapfen begeistert hinterher. So verhält es sich auch mit vielen Tanzschulen in Familienhand, die mit der Zeit zur lokalen, gar regionalen Instanz geworden sind.
Wir stellen ein Beispiel aus Essen vor «12 Easy Waltzes» von Michèle Anne De Mey
Bruno Beltrão
Nur durch Fensterschlitze fällt Licht auf die zehn Männer, die irgendwo im Nirgendwo miteinander ringen: Wie viel Solidarität, wie viel Mitgefühl ist unter dem täglichen Wettbewerbsdruck überhaupt möglich? Der brasilianische Choreograf Bruno Beltrão und seine Grupo de Rua liefern mit der Neukreation «Inoah» eine brillante Studie über Sein und Schein
Szene Hamburg
Der freie Tanz hat in Hamburg Tradition, mit K3 – Zentrum für Choreographie auf Kampnagel besitzt er eine attraktive Ankerinstitution. Die «Performance Studies» der Universität bringen eine bunte Nachwuchs-Mischung hervor – aber wo landen die Berufseinsteiger? Und was treibt die Szene um? «tanz» unternimmt eine weitere Lokalinspektion «The Best. The Worst. My Everything!», ...
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Tanz Juli 2017
Rubrik: Vorschau / Der direkte Weg zu tanz, Seite 80
von
Ausstellung
Tribute to Iris Barbura
Kein Geringerer als Sergiu Celibidache hat Iris Barbura am Klavier begleitet. In der Schule von Floria Capsali sind sich beide künstlerisch und menschlich nahegekommen: er, der später als Dirigent einen geradezu kultartigen Status erlangt, und sie, die schon früh den Ausdruckstanz für sich entdeckt. Als «Celi» 1945 als...
Ich habe das Glück, ein ziemlich kleiner Mensch zu sein. Meine Hosen kaufe ich in der Kinderabteilung – viel günstiger, zumal keine zusätzlichen Kosten beim Kürzen der Hosenbeine anfallen. In den Garderoben ist zumeist ein Spiegel. Mehr nicht. Ich bin 45 Jahre alt. Hosen aus der Kinderabteilung sind ok – zumal es sogar dort noch Hosen ohne Risse und Löcher zu...
Es wird nie mehr auf Reisen gehen, Madrid nie mehr verlassen. Kein Jubiläum, kein noch so verlockendes Angebot kann die Kuratoren des Prado dazu bringen, Hieronymus Boschs monumentalen «Garten der Lüste» außer Haus zu geben. Zu wertvoll, zu einzigartig und in der Substanz zu fragil ist das Triptychon, das trotz sakraler Anmutung doch nie einen Altar zierte....
