US. Terpsichore
Although dancing is associated worldwide with innovation, the number of dances that are worth seeing twice is diminishing as rapidly as the honeybee population. It’s as if choreographers under 30 were never themselves members of paying audiences. And so it has been up to the dancers to keep outstanding choreography going.
This year, Suki Schorer’s painstakingly researched and rehearsed production of “The Four Temperaments” by George Balanchine for the School of American Ballet Workshop was a gift to the world – and a real tribute to Lincoln Kirstein, whose birth centenary is being celebrated this year. The Barnard College production of Twyla Tharp’s early suite “Eight Jelly Rolls,” again painstakingly researched and reconstructed by former Tharp member Katie Glasner, was another gift from the Muse, as was Yuriko Kikuchi’s formidable production, for the Ailey school, of Martha Graham’s “Steps in the Street,” with an expanded cast. Bill T. Jones’ choreography for the Broadway musical “Spring Awakening” was powerful because, unusually for Jones, it was tightly disciplined as well as entirely appropriate to its subject.
In this season of Kyra Nichols’ retirement from the New York City ...
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Monica Antezana beweist: Bevor sie den Goldfisch im Glas zum Tanzen bringt, gelingt es ihr, das Kiementier in sich zu erwecken. Wie sie den Bühnenboden in flinken Wellenbewegungen überquert, als ließe sie sich vom nassen Element tragen, durchmisst sie in ihrer Lecture Demonstration «We Don’t Know Where We Come From, But Come We Did!» auch in raschen Sprüngen die...
Gut, sein ambitioniertes «Dornröschen» zum ersten Spielzeitschluss ist Aaron S. Watkin ganz und gar missglückt. Aber es ist nicht das erste Mal, dass man einen guten Dramaturgen für Handlungsballette vermisst. Und auch nicht jeder Kompanieleiter muss begnadet choreografieren können. Doch abgesehen von diesem ästhetisch ärgerlichen Ausrutscher, hat der beim National...
Werner Herzog erzählt in seinem Dokumentarfilm «Mein liebster Feind» über Klaus Kinski von seiner ersten Begegnung mit dem Schauspieler. Sie legte die Lunte für eine Hassliebe, bis dass der Tod Kinskis 1991 sie schied. Herzog rekapituliert die Szene, die in ihm lange Zeit den stärksten Eindruck hinterließ: Es war das gleichzeitig unschuldige wie ungläubige Erwachen...
