TV-Tipps im Dezember

Tanz - Logo

Was wäre Weihnachten ohne den «Nussknacker»? In Amerika praktisch undenkbar. In Europa kommt das Weihnachtsballett par excellence ähnlich häufig in die Theater, sowohl in traditionellem Gewand als auch in zeitgemäßer Aufmachung. Einen fulminanten anderen «Nussknacker», eine nachtschwarze Groteske, choreografierte Marco Goecke 2006 fürs Stuttgarter Ballett. Zu sehen wieder an Heiligabend auf 3sat.

3sat
18. Dez., 20.15h: «Rock the Ballet», Ch.: Rasta Thomas, Aufzeichnung aus der Alten Oper Frankfurt, August 2010
24. Dez., 22.00h: «Der Nussknacker», Ch.

: Marco Goecke, Stuttgarter Ballett, 2007

arte
5. Dez., 11.05h, 11.35h: «Nó» (2 Teile), Ch.: Deborah Colker, Companhia de Dança Deborah Colker, D 2005
14. Dez., 16.20h: «American Dance» (3/3): «Decoding the Untertow»: Die kanadische Choreografin Sally Morgan bringt Tänzer mit Skateboardern zusammen, Tanzfilm von Marcus Behrens, D/CND 2006
24. Dez., 21.35h: «Die roten Schuhe», Spielfilm mit Moira Shearer und Léonide Massine, GB 1948
31. Dez., 23.15h: «Delirium», Live-Show des Cirque du Soleil, GB 2010
2. Jan., 9.50h: Angelin Preljocajs «Eldorado», Dokumentarfilm von Olivier Assayas, F 2007
2. Jan., 11.20h: «Cursive II», Ch.: Hwai-min Lin, Cloud ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2010
Rubrik: kalender: tanz im tv, Seite 46
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
tanzallianz in köln: Achim Conrad

ist einer von acht erfolgreichen ­Köl­ner Choreografen. «Wir machen jetzt ­Lobbyarbeit für den Tanz», sagt der Koleiter von movingtheatre.de und Mitglied der neugegründeten «Tanzallianz Köln». Denn: Eine Stadt entledigt sich einer Sparte. Und hat keine andere Kunstform so drastisch beschnitten. Jüngste Haushaltsbeschlüsse Kölns haben ergeben: erneute Kürzungen um...

erinnern vergessen

«We need not destroy the past. It is gone.» Was Cage 1949 in seiner «Lecture on Nothing» schrieb, bedeutet: Das Vergessen ist nicht Auslöschung, sondern ein Sein-Lassen. Das Vergessene schlummert mit der Vergangenheit. Im Hier und Jetzt ist etwas anderes dran. Auch die Tänzerin Eszter Salamon vergisst: Cage selbst, wenn sie ihren «Dance for Nothing» tanzt, obgleich...

in europa: Alonzo King

lässt sich auf seiner Website als Visionär feiern. Seine Choreografien seien nichts weniger als «Gedankenstrukturen», und für ihn selbst habe nur die Bewegung Bedeutung – immer sei er auf der Suche nach dem Wahren. Dieser solcherart denkende Choreograf, dessen Kennzeichen eine Synthese aus Ballett und Modern Dance ist und der 1982 das in San Francisco beheimatete...