Tanzzeit
«Am Anfang gab es nichts. Keine Schulen, keinen Raum, kein Geld», sagt Livia Patrizi. Eine Hürde, aber kein Hindernis für die italienische Tänzerin und Choreografin, die Berlin zu ihrem Zuhause gemacht hat. Obwohl sie froh ist, dass inzwischen Claudia Feest die Projektleitung übernommen hat und sie sich auf die künstlerische Arbeit und die Leitung von «TanzZeit – Zeit für Tanz in Schulen» konzentrieren kann, klingt durch, wie wertvoll ihr die vergangenen fünf Jahre sind: «Ich wollte zeigen, wie wichtig solche Projekte sind.
» Über 9000 Kinder aus 88 Schulen in allen Berliner Bezirken haben seit 2005 mit Tänzern, Choreografen und Tanzpädagogen einmal wöchentlich in der Schulzeit getanzt. «TanzZeit» bekam dafür den Preis «Kinder zum Olymp!» und einen Preis der Bundesvereinigung Kultureller Kinder- und Jugendbildung. Das Preisgeld floss direkt in ein künstlerisches Projekt, mit dem im Juni fünf Jahre erfolgreiche Arbeit gefeiert werden: Live-Musiker sind bei den fünf Klassen dabei, die am Eröffnungsabend im Berliner Radialsystem V auftreten.
Wo es hinführen kann, zeigt Patrizi mit ihrer TanzZeit-Jugendcompany, die zum ersten Mal ein abendfüllendes Stück präsentiert. Wer außerhalb der ...
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