tanzolymp: constantine allen...
...erhielt den «Grand Prix» des diesjährigen «Tanzolymps» in Berlin, zudem wurde dem 18-Jährigen der erste Preis für hervorragende Leistungen vom Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik zuerkannt. Der in Hawaii geborene Allen kam letzten August von der Kirov Academy of Ballet in Washington an die Stuttgarter John-Cranko-Schule, an der er in der Klasse von Petr Pestov trainiert. Insgesamt wurden Preise für die rund 600 angereisten Talente aus 30 Ländern in sechs Kategorien vergeben, unterteilt nach privaten und staatlichen Schulen.
Nach dem Vorbild des «Prix de Lausanne» gab es Stipendien der Tanzakademie Zürich, der John-Cranko-Schule, der Ballett-Akademie München und des Tanzkonservatoriums Lissabon. Der 2004 von Oleksi Bessmertni, 39, einem ehemaligen Tänzer der Deutschen Staatsoper Berlin, privat initiierte «Tanzolymp» ist nach der diesjährigen Gala im Admiralspalast auf dem besten Weg, eine wichtige Institution bei der Förderung insbesondere des Ballettnachwuchses zu werden.
tanzolymp.com
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz April 2011
Rubrik: menschen, Seite 31
von
Der Mann muss einfach qualmen. Wo Feuer und Rauch ist – da ist Leidenschaft, Risikofreude, Mut zum Neuen. Feuer ist Erleuchtung, Rauch Vernichtung. Jan Fabre, Fackelträger für unsere verblendet-furchtsame Zeit und passionierter Raucher, überbrachte vor vier Jahren seinem Publikum die Botschaft von der Poesie der Zigarette. Der Komponist Wolfgang Rihm hatte sich...
Die Hamburger Tanzfotografin Anja Beutler zeigt großformatige «Standbilder», die wie filmisch nebeneinandergehängt den Kontrast lieben: Emio Greco steht neben Pina Bausch, Yuko Kaseki neben John Neumeier. Bewegung wird durchs Arrangement simuliert. Der Blick des Betrachters springt von einem Moment ins nächste und bewegt die Assemblage mit seinem flanierenden Auge....
Es war eine Art «herbstlicher Frieden», den Glenn Gould Zeit seines Lebens in seinen Einspielungen suchte, eine Art Vollkommenheit, deren Vorhof er in der Abgeschirmtheit des Tonstudios fand. Die Stimme vom Tonband, die dem choreographer in residence Oliver Dähler in seinem Stück «Glenn Gould – Take 1» als Auftakt dient, alterniert mit der Aria aus Johann Sebastian...
