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WORLD BALLET DAY
Es klingt fantastisch, ist fantastisch zumindest, wenn man am 1. Oktober in England, Russland, Kanada, Australien oder den USA weilt. Dort sind die Kompanien ansässig, die an diesem Tag zum zweiten Mal den «World Ballet Day» bestücken live über ihre YouTube-Kanäle. 23 Stunden lang kann sich der Zuschauer über Interviews, Proben, Kulissen-Impressionen freuen, die Kameras beim Royal Ballet, am Bolshoi sowie in den Studios des Australian Ballet, des National Ballet of Canada und des San Francisco Ballet einfangen.
Das ABER: In Deutschland, Österreich und der Schweiz lässt sich das Programm nur als Konserve bestaunen. Die leidige Rechtefrage verhindert den transnationalen Livestream. Immerhin schon ab 2. Oktober dürfte das Best-of des Ballett-Marathons online sein, ebenfalls bei YouTube. Alle Details unter worldballetday.com
Screening
Live-Kinoübertragungen aus dem Royal Opera House London,
uci-kinowelt.de, rohkino.de (tanz 3/14)
12. Nov., 20.15h: Das Royal Ballet tanzt Carlos Acostas «Carmen», «Viscera» von Liam Scarlett, «Afternoon of a Faun» von Jerome Robbins und George Balanchines «Tchaikovsky pas de deux»
Ballett im Kino live aus dem Bolshoi-Theater in ...
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Tanz Oktober 2015
Rubrik: kalender und kritik, Seite 54
von
Eine Musik wie aus Wasser. Und in Wasser taucht denn auch das projizierte Gesicht Odettes ein. Während sich der zitierte Tschaikowsky-Ton allmählich aufhellt, scheint sich die Frau indes völlig aufzulösen, um wenig später auf der Bühne leibhaftig in Erscheinung zu treten – und mit ihr ein Ensemble in einheitlichem Weiß, ganz offensichtlich das Element Wasser...
Ein Libertin, der sich selbst adelt, konnte John Cranko nicht geheuer sein. Er überließ Casanova lieber seinem möglicherweise erfundenen Schicksal und beauftragte Janine Charrat, dessen Liebesabenteuer zu illustrieren. 1969 erlebte «Casanova in London» an der Bayerischen Staatsoper seine Uraufführung, ein Ballett zu einer Auftragsmusik von Werner Egk, die...
Semesterferien. Dass Dieter Heitkamp nur mal so aus Interesse in Sankt Petersburg war, ist kaum zu glauben. Keine Lecture-Performance, keinen Unterricht gegeben? Nein. Das hat er vorher erledigt, beim jährlichen «European Contact Improvisation Teachers Exchange» in Frankreich, erzählt er. Man zwang ihn dort zum Teamteaching. «Hat super funktioniert.» Der Kollege...
