Screening 12/19
Dance around the world – Tel Aviv
Keine Herausforderung ist ihm zu groß, kein Trip zu weit: Wenn Eric Gauthier, Chef von Gauthier Dance in Stuttgart, nicht jede Saison ein neues Projekt starten kann, wird er wahrscheinlich sehr ungemütlich. Das neueste Ding, das er als Tanz-Globetrotter angeschoben hat, ist der Pilotfilm zu «Dance Around The World», einer Doku-Serie über die zeitgenössische Szene von Australien bis Amerika. Zum Auftakt geht es in die Region Tel Aviv, wo eine Menge wagemutiger Choreografen und Kompanien ansässig sind.
Ob Kibbutz Contemporary, Vertigo oder Batsheva Dance Company – Gauthier schmeißt sich überall ins Getümmel und begegnet selbst imposanten Figuren wie Ohad Naharin mit -kecker Unbekümmertheit. Das macht den Kanadier nicht nur sympathisch, sondern auch zum Verbündeten des Publikums, das am 6. Dezember im Rahmen der Filmschau Baden-Württemberg Gelegenheit hat, mit ihm nach Tel Aviv zu reisen: um 19 Uhr im Stuttgarter Kino Metropol.
www.filmschaubw.de/film/dance-around-the-world
Ballett im Kino (tanz 3/14):
Live aus dem Bolschoi-Theater in Moskau, www.tanzimkino.com
15. Dez., 16.00h: «Der Nussknacker» in der Choreografie von Yuri Grigorovich, ...
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Tanz Dezember 2019
Rubrik: Kalender, Seite 48
von
Viel muss Amilcar Moret Gonzalez’ Eugen Onegin nicht machen. Ein Glas leeren, eine Zigarre rauchen, einem Lakaien Hut und Mantel reichen. Tanzen? Ach was. Kurz wird er genötigt, ein paar Schritte zu vollführen, Sprünge, Drehungen, das macht er kalt lächelnd mit, und schon liegen ihm alle Herzen zu Füßen. Die Bühne gehört ihm, sobald er sie betritt.
Alexander...
Sie wird erst einmal ein Jahr pausieren. Ab Februar 2020 vermerkt ihr Kalender keine Uraufführung, nur hier und da eine Einstudierung aus dem bereits verfügbaren Repertoire. Ansonsten will sie mehr Zeit fürs Nachdenken und für die Familie. Crystal Pite ist eine kluge Frau. Eine, die weiß, dass man sich nicht pausenlos verausgaben kann, ohne irgendwann im Leerlauf...
Boom boom boom brüllten sie, die Studiosi von Princeton, die sich 1883 an irgendeinem Spielfeldrand postierten, um ihre sportnärrischen Kameraden anzufeuern. Thomas Peebles war einer von ihnen, und als der wenig später an die Universität von Minnesota wechselte, steckte sein Animationsfuror einen Medizinstudenten namens Johnny Campbell an. Der junge Mann schrieb...
